Modelexikon - Alle Erklärungen zu Wörtern, Ausdrücken und Fachbegriffen in der Mode von A-Z. Was ist Von A- Linie, über Paisley und HOBO Bag.

MODELEXIKON & BEGRIFFERKLÄRUNG

IM ÜBERBLICK VON A-Z

 A + B + C + D + E + F + G + H IJK + L + M + N + O + P + R + S + T + UVW + XYZ

+ A – Linie +

Vom französischen Designer Christian Dior geprägt, bezeichnet die A-Linie eine Silhouette, die an ein großes A erinnert. Kennzeichnend ist ein schmaler Schnitt auf Höhe der Schulterpartie, der zum Saum hin ausschweift. 


+ Androgyn +


Dieser Begriff bezeichnet in der Mode eine Vermischung von weiblichen und männlichen Elementen in einem Kleidungsstück.

+ Ankle Boots +

Bezeichnung für eine Schuhform, die zwischen Pumps und Stiefeletten liegen und maximal knöchelhoch sind.


+ Applikation +

Ein aufgenähtes oder aufgeklebtes schmückendes Element, das meist aus Leder, Textil oder Filz besteht und ggf. mit Perlen oder Steinen bestickt ist.


+ Asia Shirt +

Eine Bezeichnung für T-Shirts, die asiatische Elemente besitzen. Meistens sind sie hauteng geschnitten, haben einen Stehkragen, tropfenförmige Ausschnitte und werden gewickelt.


+ Avantgarde +

Unter dieser Bezeichnung versteht man im allgemeinen Sinn Vorreiter bzw. Wegbereiter einer bestimmten Idee. In der Mode betrachtet man Kleidung als avantgardistisch, die sich von vorherrschenden Trends abwendet und deren Designer selbst neue setzt.




+ Badges +

Labels bzw. Etiketten, die besonders dekorativ und bunt bestickt sind und deshalb als Applikation verwendet werden.


+ Baggy Pants +

Auch als Saggy Pants bezeichnet, erfreute sich diese Hosenform besonders in den 90er Jahren vor allem unter männlichen Jugendlichen großer Beliebtheit. Charakteristisch sind der weite Schnitt, die großen Hosentaschen und der Sitz unterhalb der Hüfte. Die Hose entstammt der Gefängniskleidung und wird besonders oft innerhalb der Hip-Hop und Skateboarder-Kultur getragen.


+ Baguette Bag +

Eine Bezeichnung für eine Tasche, die wie ein Baguettebrot unter den Arm geklemmt wird. Sie wird als die Urmutter der Clutchbag angesehen. Vom Modehaus Fendi erfunden, wird sie Ende der 90er Jahre durch die Serie Sex and the City berühmt. Die Baguette Bag zeichnet sich durch einen kurzen Henkel aus, der es geradeso ermöglicht, sie über der Schulter zu tragen.


+ Bahnenrock +

Ein Rock, der aus trapezförmigen Stoffbahnen besteht. An der Hüfte schmal geschnitten, wird er zum Saum hin weiter.


Ballerina +

Von den klassischen Ballettschuhen inspiriert und von Audrey Hepburn bekannt gemacht, zählt diese Schuhform zu den Slippern. Im Gegensatz zu den Ballettschuhen für den professionellen Gebrauch sind die Kuppen weder verstärkt noch abgerundet. Die schmale Silhouette der Ballerinas ist bis heute erhalten geblieben: ein flache Sohle (sehr niedriger Absatz, max. 25mm), eine breite und gerundete Leistenform sowie variable Spitzen kennzeichnen dieses Modell. Daneben gehört ein dünnes Bändchen, das über den Zehen zu einer süßen Schleife gebunden wird, zum klassischen Ballerina dazu.


+ Balconet – BH +

Eine BH-Form, die durch Halb- oder Dreiviertelschalen gekennzeichnet ist und damit die Brust optisch hebt. Meistens ist dieser BH trägerlos oder nur mit schmalen Trägern ausgestattet.


+ Bandeauausschnitt +

Bezeichnung für einen Ausschnitt, der einem BH ähnelt und wie ein breites Band gefertigt ist.


+ Bandeaukleid +

Ein trägerloses Kleid, das wie ein breites Band wirkt.


+ Bandeau – Pants +

Diese Hosenform gehört zur Unterwäsche. Gemeint sind meistens Strings oder Slips mit kaschierenden Spitzbändern.


+ Bandeautop +

Ein trägerloses Top, das wie ein breites Band wirkt.


+ Basics +

Als Basics werden in der Mode Kleidungsstücke bezeichnet, die die Grundlage einer Garderobe darstellen und besonders gut kombiniert werden können.


+ Bell Bottom +

Bezeichnung für eine klassische Jeansform, die durch einen glockenartigen Schnitt gekennzeichnet ist.


+ Bermudas +

Auch Bermudashorts genannt, werden unter diesem Begriff kurze, weite, knielange Hosen bzw. Shorts beschrieben. Der Name entstammt den Bermudainseln, wo die Hosen auch von Beamten und Polizisten getragen wird.


+ Bettelarmband +

Ein modisches Accessoire, bestehend aus einem mehrgliedrigen Armband und kleinen Anhänger, sogenannten Charms, die von der Besitzerin gesammelt werden. Die Charms sind meistens kleine Motive, oft mit Glückssymbolik oder persönlicher Bedeutung.


+ Biese +

Schmale, verzierende Nahtverarbeitungen, die vor allem an Uniformen und Trachten verarbeitet werden.


+ Bikerjacke +
 

Bezeichnung für eine Lederjacke, die optisch einer Motorradjacke nachempfunden wurde. Oft ist sie figurbetont und reicht nur bis zur Taille.


+ Billet – Tasche +

Bezeichnung für eine eingenähte Tasche in einem Anzug oder Sakko, die sich über der rechten Sakkotasche befindet. Der Name entstammt den eigentlichen Zweck der Tasche, Fahrscheine oder Eintrittskarten zu verwahren. 


+ Blasebalgtasche + 

Eine Bezeichnung für auf Kleidung aufgesetzte Taschen, die durch eingearbeitete Falten ein größeres Volumen bzw. Fassungsvermögen besitzen. Deshalb werden sie vorwiegend bei Cargohosen und für funktionelle Kleidung eingesetzt und sind Stilelemente der Safari Mode und des Military Styles.


+ Bleached +

Deutsch gebleicht, tritt dieses Adjektiv vor allem im Zusammenhang mit Jeans im Used Look verwendet.


+ Blazer +


1. Navy Blazer
2. ein von der Clubjacke der englischen Rudervereine abstammender Einreiher, der insgesamt mit elf goldenen Knöpfen bestückt und meistens dunkelblau ist. Mittlerweile ist er Bestandteil vieler Schuluniformen und außerdem eine beliebte Freizeitbekleidung.
3. Mittlerweile hat sich der Begriff auch für sportliche Jacken mit Kragen und Knöpfen durchgesetzt.


+ Bleistiftrock +

Auch als Pencilskirt bekannt, wurde diese Rockform Ende der 40er Jahre von Christian Dior entworfen und von Paul Poiret salonfähig gemacht. Die typische Form des Bleistiftrocks verläuft gerade und enganliegend, ein klares Charakteristika für die H-Linie. Der Saum endet entweder genau mit dem Knie oder kurz über dem Knie. Der Rock wird entweder solo oder in Form eines Kostüms getragen, d.h. in Kombination mit  dem passenden Blazer. Der enge Schnitt fordert meist einen Rockschlitz in der hinteren Mitte, um eine bessere Fortbewegung zu gewähren.  Eher ungewöhnlich ist der Rockschlitz an den jeweiligen Seitennähten.


+ Blouson +

1. Bezeichnung für eine taillenkurze Windjacke mit festen Bünden.
2. Bezeichnung für eine kurze Bluse, die durch einen Bund am Saum eine ballonartige Optik erhält.


+ Boat – Schuh +

Auch als Segelschuh bekannt ist der dem Segelsport entstammende Halbschuh durch an den Seiten eingezogene Lederbänder gekennzeichnet, die über der Lasche zugebunden werden. Das Obermaterial ist meistens aus zweifarbigem Leder und die Sohle aus Gummi.


+ Body +

Abgeleitet vom englischen Wort für Körper bezeichnet dieser Begriff einen beinlosen, hautengen Einteiler. Oft wird er auch Bodysuit genannt.


+ Bodysuit +

Abgeleitet vom englischen Wort für Körper bezeichnet dieser Begriff einen beinlosen, hautengen Einteiler. Meistens wird er schlicht Body genannt.   


+ Bodystocking +

Eine Ganzkörperstrumpfhose aus Nylon, die meistens als erotisches Dessous verwendet wird.


+ Bohemian/Boho +

Eine Bezeichnung für einen Modestil, der in den 70er Jahren entstand und durch Hippie- und Gypsyelemente geprägt ist. Er steht dafür, dass man frei von Konventionen verschiedene Stoffe und Muster kombinieren kann. Typisch für diesen Stil sind florale Designs, Druckmuster, Fellwesten- und Mäntel und Tuniken. 

Im 19. und 20. Jahrhundert waren die Bohémiens oder die Bohème oft Künstler, Maler, Schriftsteller oder Studenten – Intellektuelle, die sich von den Normen ihres Elternhauses oder ihrer gesellschaftlichen Klasse befreiten und authentischer, kreativer, selbstverwirklicht und eigenständiger leben wollten.


Bolero +

1. Bezeichnung für eine kurze, offene Herrenjacke der spanischen Nationaltracht.
2. Bezeichnung für einen runden, aufgeschlagenen Hut der spanischen Nationaltracht. 
3. Bezeichnung für eine kurze, meist offene Damenjacke, die vor allem über Abendkleidern getragen wird.


+ Bomberjacke +

Ursprünglich nur eine Bezeichnung für eine spezielle Fliegerjacke aus Nylon, hat sich die Bomberjacke in diversen Subkulturen, wie unter anderem bei den Skinheads, aber auch in der Alltagskleidung etabliert. Hier sind sie kurz geschnitten, leicht bis stark aufgepolstert und ebenfalls aus Nylon.


+ Boot Cut +

Der Bootcut, dessen Name daher rührt, dass er optimal über Stiefeln getragen werden kann, ist der Klassiker unter den Jeansformen. Typische Merkmale sind ein schmaler Schnitt an Bund und Oberschenkeln und im Gegensatz dazu ein ausgestellter Schnitt an den Waden.


+ Boots +

1. Englischer Begriff für Stiefel.
2. Im deutschsprachigen Raum sind mit diesem Begriff meistens bis über den Knöchel reichende, flache Wildlederschuhe gemeint. 


+ Boxy Shape +

Abgeleitet von der Box, bezeichnet diese Silhuette eine kurze, kastige Form, die vor allem bei Jacken angewendet wird.


+ Boyfriend Jeans +

Eine Bezeichnung für eine Damenjeans, die besonders weit geschnitten ist und wirkt, als hätte man sie für das männliche Geschlecht gefertigt. Die Boyfriend Jeans zeichnet sich durch den weiten Schnitt, große Hosentaschen und einen lässigen Hüftsitz.


+ Breeches +

Eine spezielle Hosenform, ähnlich der Reiterhose, die am Oberschenkel weit und an den Waden sehr eng geschnitten ist. Früher eine typische Hose der englischen Uniform, wird sie heute, zum Beispiel als Jodhpurhose, oft von Frauen als Freizeithose getragen.


+ Brit-Chic +

Ein Modestil, der an die traditionelle britische Kleidung angelehnt ist. Typische Merkmale sind Elemente aus dem Jagd- und Reitsport, Karos, Wollstoffe und warme Brauntöne.


Budapester +

Aus Budapest stammend wird der robuste, androgyne Halbschuh dort seit dem 19. Jahrhundert hergestellt. Typisch für ihn sind das Lochmuster, die Leistenform, eine offene Schnürung, die hintere Fersenkappe und die seitlichen Flügelkappen. Der Absatz fällt meist verhältnismäßig hoch aus und kann bis zu 2cm erreichen. Der Budapester ist der beliebteste Anzugschuh, wird aber auch gern von Frauen getragen.


+ Business – Look +

Vom Business – deutsch Geschäft – abgeleitet ist mit diesem Stil dezente, elegante Kleidung gemeint, die wirkt, als könnte sie im Büro getragen werden oder dort tatsächlich getragen wird. Typisch sind bei Männern Anzüge und bei Frauen das Kostüm oder auch der Bleistiftrock


+ Bustier +

Als Bestandteil der Unterwäsche bezeichnet das Bustier ein miederartig enganliegendes, bauchfreies Top mit Trägern.





+ Caban +

1. Kurzer, sportlicher Herrenmantel.
2. Sportlicher Damenmantel, der hüft- bis oberschenkellang ist. Der Caban ist meist leicht tailliert, zweireihig geknöpft und mit einem Reverskragen und Schubtaschen ausgestattet.


+ Cache – Coeur +

Meist gehäkelte oder gestrickte, leichte Jäckchen, die nur kurz über die Brust reichen.


+ Camisole +

Ein meist transparentes, taillenlanges Top, das zu den Dessous gehört. Es wird oft durch eingearbeitete Bustiers, Spitze und Verschnürungen dekoriert.


+ Camouflage – Muster +

Ursprünglich bei Uniformen und zur Tarnung verwendet, erfreute sich das Camouflage – Muster besonders in den 90er Jahren großer Beliebtheit. Die Farben des Musters sind verschiedene Grün- und Brauntöne.


Caprihose +


Diese besondere Hosenform wurde nach der Insel Capri benannt, auf der die Erfinderin Sonja de Lennart oft Urlaub machte. Die klassische Caprihose besteht aus Baumwoll- oder Leinenstoff, reicht bis zur Wadenmitte und ist am Saum geschlitzt. Berühmt wurde die Caprihose durch Audrey Hepburn, die sie in dem Film Sabrina trug.

+ Capsule Collection +

Eine separate Kollektion, die sich mit einem bestimmten Thema beschäftigt und aus sechs bis zwölf Artikeln besteht, die miteinander kombiniert werden können. Eine Capsule Collection wird einmalig und streng limitiert produziert. Designer entwerfen oft Gast-Kollektionen für andere Unternehmen, siehe H&M.


+ Car Shoe +

1. Eine italienische Schuhfirma, die 1963 von dem Autoliebhaber  und Kunsthandwerker Gianni Mostile gegründet wurde. 2001 wurde Car Shoe von Prada gekauft. /
2. Bezeichnung für den ersten Schuh der Firma Car Shoe, der durch John F. Kennedy und Roberto Rossellini bekannt wurde. Der Car Shoe ist ein Mokassin mit einer Gummisohle, die sich bis zur Ferse hochzieht.


+ Carcoat +

Kürzer als ein Kurzmantel, aber länger als eine Jacke, soll dieses Kleidungsstück perfekt für Autofahrer geeignet sein.


+ Cardigan +

Ursprünglich die Bezeichnung für eine lange kragenlose ein- oder zweireihige Strickjacke mit V-Ausschnitt für Frauen, werden unter diesem Begriff mittlerweile fast alle Strickjackenformen für Damen und Herren benannt.


+ Cargo Pants +

Abgeleitet von dem englischen Wort Cargo, Fracht, deutet der Name gleichzeitig auf den ursprünglichen Status der Arbeiterhose und auf die übergroßen Blasebalgtaschen hin.


+ Carmen – Stil +

Für diesen femininen Kleidungsstil sind schulterfreie Kleider und Blusen, schwingende Röcke, Taillengürtel und Rüschen typisch. Inspiriert wurde der Stil durch die Kleidung spanischer Flamencotänzerinnen, berühmt wurde er durch Georges Bizets Oper Carmen.


+ Casual – Stil +

Dieser Kleidungsstil beinhaltet lässige, bequeme, aber dennoch nicht nachlässige Kleidung. 


+  Catsuit +

Bezeichnung für einen körperengen Einteiler. Besonderer Beliebtheit erfreut er sich im Erotikbereich, wo er meistens aus Leder, Latex oder anderen elastischen Materialien besteht.

Chanel 2.55 +

Diese Tasche wurde 1955 von Coco Chanel vorgestellt und gilt seitdem als Basic der Garderobe jeder Society Lady. Sie zeichnet sich durch einen Schultergurt in Form einer Kette und den Stepplook aus. Benannt nach Monat und Jahr des Entwurfs.


+ Charms +

Bezeichnung für kleine Anhänger, die an Ketten, Schlüsselanhängern oder Armbändern befestigt werden. Besondere Bedeutung erlangten Charms durch den Trend des Bettelarmbands.


+ Chasuble +

Bezeichnung für ein langes, westenartiges Überkleid, das vor allem von geistlichen Oberhäuptern getragen wird.


+ Chelsea Boot +

Bezeichnung für eine knöchelhohe Stiefelette für Männer, die im 19. Jahrhundert von einem Schuhmacher von Königin Victoria erfunden und durch die Beatles bekannt wurde. Das besondere Kennzeichen ist der seitliche Gummizug, der das Anziehen der Schuhe erleichtert und Schnürsenkel ersetzt.

Chucks +

Ursprünglich ein Basketballschuh ist der Chuck heute vor allem bei Jugendlichen und Studenten einer der beliebtesten Freizeitschuhe überhaupt. Der klassische Chuck wird von der Firma Converse hergestellt, die 2003 von Nike übernommen wurde, hat eine flache Gummisohle, ein Obermaterial aus Canvas, Schnürsenkel und eine Gummikuppe über den Zehen. Das Obermaterial gibt es in unendlich vielen Farben und Mustern, was einer der Gründe für die Beliebtheit des Schuhs ist.


+ Chinohose +

Eine Bezeichnung für Hosen aus dem Baumwollstoff Chino-Twill. Aufgrund des Stoffes handelt es sich dabei meistens um leichte, sportliche Sommerhosen.


+ Clean Chic +


Damit wird ein Modestil bezeichnet, der durch Minimalismus und Klarheit geprägt ist. Typisch für den Clean Chic sind schmale Silhouetten, reduzierte, edle Schnitte und dezente Details.

 

+ Cloche + 

Cloche ist die Bezeichnung für einen glockenförmigen (frz. cloche = Glocke) Hut, der vor allem in den zwanziger Jahren von Frauen getragen wurde. Der klassische Cloche liegt eng am Kopf an und verdeckt sowohl Augen als auch Stirn.
 

+ Clogs +

Eine Bezeichnung für pantoffelartige Schuhe, die ursprünglich aus England stammen und durch skandinavische Mediziner, die die Modelle bei der Arbeit tragen, ihren Durchbruch feierten. Der klassische Clog hat eine Holzsohle und eine offene Fersenpartie. Clogs sind noch heute beim medizinischen und auch Küchenpersonal beliebt, wurden aber teilweise durch Crocs verdrängt.


+ Clutchbag +

Abgeleitet von dem englischen Verb clutch, was so viel wie Zugreifen/Umklammern heißt, ist diese Tasche eine der beliebtesten Abendtaschen. Sie ist durch eine kleine, handliche Größe und den fehlenden Henkel gekennzeichnet.


+ Collegeschuhe +

Den Halbschuhen zugehörig können die College Schuhe von beiden Geschlechtern getragen werden. Ihren Namen verdanken sie dem Umstand, dass sie am Anfang des 20. Jahrhunderts besonders an höheren Schulen und Universitäten getragen wurden. Meistens sind sie aus Leder gefertigt und in gedeckten Farben gehalten. Collegeschuhe werden auch Slipper, Pennyloafer oder nur Loafer genannt.


+ College Look +

Unter diesem Modestil versteht man Kleidung, die an Schuluniformen oder den Stil der Studenten an amerikanischen Colleges erinnert. Typisch sind unter anderem Karoröcke, Kniestrümpfe, Blazer, Collegeschuhe und Poloshirts.


Corsage +

Abgeleitet vom französischen Wort für „Körper“ bezeichnet man unter diesem Begriff ein trägerloses Dessous, das mit Hilfe von seitlich versteckten Spiralfederstäben den Busen der Trägerin hervorhebt und die Taille schmälert. Ihren Ursprung hatte die Corsage im 16. Jahrhundert, wo sie nur der Körperformung diente. Heutzutage ist sie gleichzeitig Dessous und Oberbekleidung.


+ Country Look +

Ein Modestil, der an die traditionelle britische Kleidung angelehnt ist. Typische Merkmale sind Elemente aus dem Jagd- und Reitsport, Karos, Wollstoffe und warme Brauntöne. Ebenso gebräuchlich für diesen Modestil ist die Bezeichnung Brit-Chic.


+ Crocs +

Eine Bezeichnung für pantoffelartige Schuhe, die von der gleichnamigen amerikanischen Firma ursprünglich als Bade- und Bootssportschuh hergestellt wurden. Die Kunststoffschuhe werden in 26 verschiedenen Farben hergestellt und etablierten sich schnell als Arbeitsschuh bei Medizinern. 2005 brach ein regelrechter Croc-Boom aus. Seitdem werden die Plastikclogs auch als Freizeit- und Badeschuh getragen.


+ Cropped +

Deutsch – abgeschnitten – steht dieser englische Begriff für die Verkürzung von Säumen durch Umkrempeln oder Hochschieben.


+ Cut Outs +

Die englische Bezeichnung für den Ausschnitt meint nicht das Dekolleté, sondern beabsichtige Löcher in der Kleidung für dekorative Zwecke. 




+ Dandystil +

Abgeleitet vom Begriff Dandy, der einen äußerst, teilweise übertrieben modisch gekleideten Mann bezeichnet, beschreibt der er in der Damenmode einen Stil, der durch Androgynität, Eleganz und Selbstbewusstsein geprägt ist. Typische Kleidungsstücke sind Hosenanzüge, Kostüme, Krawatten und Budapester.


+ Denim +

Die Bezeichnung für das Material, aus dem Jeans gemacht werden. Der Name wird aus der französischen Wortgruppe de Nîmes abgeleitet und verweist auf die Herkunft des robusten Gewebes.


+ Desert Boots +

Die Bezeichnung für knöchelhohe Stiefelletten aus Wildleder mit einfach Schnürung. Erfunden wurde der Desert Boot von dem Briten Nathan Clark und ein Name steht für seine Unverwüstlichkeit. Farblich überwiegen hellbraune Modelle, die meistens durch einen leichten Used-Look dekoriert werden.


+ Dianadekolleté +

Die Bezeichnung für ein asymmetrisches Dekolleté, das durch die Designerin Elsa Schiaparelli berühmt und salonfähig wurde. Beim Dianadekolleté bleibt grundsätzlich eine Schulter frei.


+ Dufflecoat +

Bezeichnung für einen halblangen Mantel, der nach seinem Material, dem Wollstoff Duffield benannt wurde. Wegen seiner charakteristischen Kapuze und des warmen Stoffes war der Dufflecoat in den 30er Jahren bei den Seemännern beliebt. Geschlossen wird der Mantel mit Knebelverschlüssen aus Holz oder Horn.






+ Easy Wear +

Dieser Kleidungsstil beinhaltet lässige, bequeme, aber dennoch nicht nachlässige Kleidung und wird auch als Casual-Stil bezeichnet.


+ Egg Shape +

Bezeichnung für eine Silhouette, die an ein Ei erinnert und typisch für die 80er Jahre war. Typisch sind weite Ärmel, überschnittene Schultern und hohe Kragen. Oft wird diese Silhouette auch als O-Linie bezeichnet.


+ Empirestil +

Eine Bezeichnung für einen von Napoleon inspirierten Modestil, der im nachrevolutionären Frankreich des späten 18. Jahrhunderts entstand und durch eine betonte Brustpartie und eine erhöhte Taille auffällt.


+ Envelope Skirt +

Der Envelope Rock zeichnet sich durch scharfe Ecken und Kanten aus und ist eine Kombination aus Pencil Skirt und Wickelrock. Deswegen auch das englische Wort Envelope, das übersetzt (Brief-) Umschlag bedeutet. 


+ Espadrilles / Espandrillos

Aus Spanien und Südfrankreich stammend gehört dieser Schuh zu den Slippern. Gekennzeichnet ist er durch sein Material, das meistens aus Leinen oder Baumwolle besteht.


+ Ethno Stil +


Dieser Modestil, der aus dem Wortbildungselement ethno (Volk) besteht,  bezeichnet Kleidung, die aus fremden Ländern und Kulturen stammt oder deren Elemente aufweist.


+ Etuikleid +


Bezeichnung für ein ärmelloses, gerade und körpernah geschnittenes Kleid, das bis zu den Knien reicht. Besonders beliebt war das Etuikleid in den 30ern und 60ern, nachdem es durch Audrey Hepburn und Jackie Kennedy berühmt wurde. 





+ Fair Trade +


Mit Fair Trade (Fairer Handel) werden Entwicklungs- und Schwellenländer wirtschaftlich unterstützt, indem einerseits die Preise für die Produkte höher angesetzt werden als auf dem Weltmarkt üblich und andererseits bei deren Herstellung auf ethisch und ökologisch einwandfreie Arbeitsweise geachtet wird.


+ Fake Fur +


Der Fachbegriff für einen künstlichen Pelz.

+ Flapper Dress +

Mit dem Ausdruck Flapper bezeichnete man in den 1920er Jahren junge Frauen, die Röcke, sowie Kurzhaarfrisuren trugen, Jazz hörten und in ihrer Verhaltensweise keck und frech waren. Nach ihnen wurde das damals geradlinig geschnittene, flatternde Kleid benannt, welches ohne Armbedeckung lose am Körper hing und dessen Gürtellinie auf Hüfthöhe rückte. Die Rocklänge verlief gerade unterhalb der Knie und machte es beim Tanzen gelegentlich sichtbar.


+ Flats +

Ein Überbegriff für flache, lässige Schuhe.


+ Fledermausärmel +

Eine Bezeichnung für eine besondere Form des Kimonoärmels. Der Unterschied zu ebendiesem besteht darin, dass der Fledermausärmel am Arm zwar weit, am Handgelenk allerdings eng geschnitten ist.

+ Fullbrogues +

Nach dem irischen bróg für Schuh benannt, gehört der Fullbrogue zu einer bestimmten Gruppe von Schuhmodellen, die sich durch Lochverzierungen (Broguing) des Schafts und der Vorderkappe auszeichnen. Sie haben eine gerundete, abfallende Schuhspitze, sind aus Scotchgrain-Leder gefertigt und schlanker als die oft verwechselten Budapester. Zudem haben sie statt einer geraden Vorderkappe (Querkappe) eine Flügelkappe, die bis auf die Seite des Schafts reicht und mit einer Lyralochung, einer bestimmten Stanztechnik versehen ist. Die aufgesetzte Fersenkappe ist ein weiteres typisches Merkmal.




+ Gilet +

Ursprünglich der Begriff für die Weste, die unter dem Jackett eines Anzugs getragen wird, ist das Gilet heute ein veralteter Begriff für die Weste an sich. In der Schweiz wird der Begriff auch heute noch für die Weste verwendet. 


+ Gladiator Sandale +

Eine Bezeichnung für eine Sandale, die an die der Römer und Gladiatoren angelehnt ist. Sie besteht aus vielen Lederriemen, ist an der Fußspitze meistens offen und reicht mindestens bis zum Knöchel. Oft wird die Gladiator Sandale auch als Römersandale bezeichnet. 


+ Gypsystil +


Dieser Modestil vereint die Elemente der Kleidung von Zigeunern. Typisch sind lange Röcke, florale Drucke, Münzen als Verzierung und Kopftücher.





+ Haremshose +

Auch als Sarouelhose oder Pumphose bezeichnet, ist diese Hosenart durch einen tiefen Schritt gekennzeichnet. Sie ist vom Bund bis zu den Knien weit und darunter eng geschnitten.


+ Haute Couture +

Haute Couture, deutsch: gehobene Schneiderei, wurde in der Mitte des 19. Jahrhunderts von dem Engländer Charles Frederick Worth geprägt und stellt das Gegenteil zu Prêt-à-porter dar. Haute Couture – Kleidung sind Unikate,  in Handarbeit gearbeitet, die heutzutage selten getragen werden, sondern als künstlerische Werbung der Designer und Modehäuser dienen. Zentrum der Haute Couture ist Paris, wo auch zweimal jährlich die dazugehörigen Modenschauen stattfinden.  


+ High Waist
+

Dieser Begriff wird für Hosen und Röcke verwendet, deren Bund auf Höhe der Taille sitzt. Besonders beliebt war diese Form in den 80er Jahren.


+ Hipster +

1. Ein Slip, der an den Hüften etwas breiter geschnitten ist und auch Panty oder Shorty genannt wird. 2. Eine tiefsitzende Hüftjeans mit leichtem Schlag.


+ H-Linie +

Bezeichnung für eine Silhouette, die an ein großes H erinnert und in den 50er Jahren von Christian Dior geprägt wurde. Typisch sind ein enganliegendes Oberteil, eine oft durch einen Gürtel betonte, aber nicht zu schmale Taille und ein gerade geschnittener Rock.


+ Hobo Bag +

Diese Tasche verdankt ihren Namen dem Landstreicher, der im englischsprachigen Raum Hobo genannt wird. Für gewöhnlich ist sie sichelförmig, mit einem langen Schulterriemen. Da sie meist aus weichem Material gefertigt ist, wird sie entsprechend knautschig und sinkt zusammen wenn man sie abstellt.


+ Hoody +

Abgeleitet von dem englischen Wort Hood (deutsch Kapuze) bezeichnet man mit diesen Begriff ein Sweatshirt mit Kapuze.






+ I-Linie +

Bezeichnung für eine Silhouette, die an ein großes I erinnert und in den 20er Jahren geprägt wurde. Typisch sind gerade, nach unten fallende Kleider, bei denen die Taille nicht betont wird.


+ Ikat Muster +

Ikat ist eine alte Webmethode aus Malaysia. Hierbei werden einzelne Garnfäden bunt eingefärbt, die am Ende des Webprozesses geometrische Muster auf dem Stoff entstehen lassen.



+ Jeggings +

Der Begriff Jeggings ist eine sprachliche Neubildung aus den Wörtern Jeans und Leggings. Damit werden Leggings bezeichnet, die optisch eine Jeans imitieren.


+ Jodhpurhose +

Auch schlicht als Jodhpurs bezeichnet, wurde diese Hosenform nach der gleichnamigen indischen Stadt benannt. Die Hose ist meistens knöchellang, an den Innenseiten mit einem abriebfesten Material besetzt und wird unterhalb der Knie weiter. Sie wird besonders oft als Reithose getragen. Häufig wird sie fälschlicherweise mit der Sarouelhose verwechselt.

+ Jodhpurstiefel +


Eine Bezeichnung für einen knöchelhohen, flachen Herrenstiefel, der meistens aus Leder gefertigt wurde. Sein besonderes Markenzeichen ist der um den Schaft verlaufende Riemen. Seinen Namen verdankt er wahrscheinlich dem Umstand, dass entweder Soldaten, die in Indien stationiert waren, oder ein in Jodhpur lebender Maharadscha ihn erfanden. Der Schuh wird meistens in Kombination mit der Jodhpurhose zum Reiten getragen.

 



+ Kaftan +

Eine meist bodenlanges, orientalisches Obergewand aus Seide oder Wolle, das auf Hüfthöhe gerafft und mit traditionellen Mustern verziert wird.


+ Keilabsatz +

Eine Bezeichnung für einen keilförmigen Schuhabsatz, der meistens mit einer Plateausohle verbunden und meistens aus Kork oder Holz gefertigt wird. Oft wird auch der englische Name Wedges verwendet.


Kelly Bag+

Diese Taschenform wurde durch die amerikanische Schauspielerin Grace Kelly bekannt und deshalb auch nach ihr benannt. Ihre Urform existierte jedoch bereits seit 1892, als die Sattlerei Hermès in Paris erstmals eine große Reisetasche zum Transport von Reiterzubehör herstellte. Emile Hermès entwickelte daraus 1935 eine Handtasche im Kleinformat, die bis heute in Handarbeit hergestellt wird.


+ Kimonoärmel +

Eine weite Ärmelform, die vom Kimono inspiriert auch auf andere Kleidungsstücke übertragen wird.






Label +

1. eine Marke im unternehmerischen Sinn
2. ein Etikett.


+ Lagenlook +

Auch Layerlook genannt, bezeichnet dieser Stil das Tragen mehrere Kleidungsstücke übereinander.


+ Layerlook +

Auch Lagenlook genannt, bezeichnet dieser Stil das Tragen mehrere Kleidungsstücke übereinander.


+ Lingeriestil +

Ein Modestil, der an Lingerie erinnert. Typisch sind transparente Stoffe und Rüschen.


+ Loafer +

Bezeichnung für einen Collegeschuh mit einem kleinen Absatz.



+ M65-Feldjacke +

1965 erstmals von der US-Armee eingesetzt, wurde die robuste M65-Feldjacke in Tarnfarben schnell zum begehrten Kultobjekt. Sie ist hüftlang und zeichnet sich besonders durch Klettverschlüsse zur Größenregulierung der Ärmel und der Halsweite sowie den Tunnelzug, den ausgestellten Rücken, ein Extrafutter und eine ausfaltbare Kapuze im Kragen aus.


Marlene Hose +

Eine Bezeichnung für eine Hose, die sich durch einen geraden Schnitt, ein weites Bein und Bundfalten auszeichnet. Die klassische Marlene Hose, wie sie die Namensgeberin Marlene Dietrich trug, war high waisted (hohe Taille), jedoch gibt es heute auch zahlreiche Hüfthosen in dieser Form.


Mary – Janes +

Ursprünglich ein offener, flacher Lackschuh mit einer zu knöpfenden Spange über dem Spann, der nur von Kindern getragen wurde. Heute wird er auch von Frauen getragen und lässt sich oft nur anhand des Riemchens von den Pumps unterscheiden.


+ Mokassins +


Diese Schuhart, die zu den Slippern gehört, stammt von den Indianern. Das Original ist aus weichem Leder und ohne Absatz. Kennzeichnend ist das auf der Oberseite angebrachte Lederblatt.


Monokini +

Eine Mischung zwischen Badeanzug und Bikini. Oberteil und Höschen sind durch ein schmales Mittelteil verbunden.


Moonboots +

Eine Bezeichnung für einen Winterstiefel, der von dem italienischen Designer Giancarlo Zanatta am Anfang der 70er Jahre entworfen wurde. Charakteristisch ist sein klobiges Design, das an Astronautenschuhe erinnert und ihm auch den Namen verliehen hat. Moonboots sind mit Schaumstoff gefüttert und besitzen eine wasserabweisende Oberfläche aus Kunststoff.


+ Mules +

Auch bekannt unter den Begriffen Sabots und Pantolette handelt es sich bei dieser Schuhform eigentlich um Pantoffeln. Sie sind entweder flach oder mit einem Barockabsatz bestückt.





+ Neckholder +

Eine Bezeichnung für eine Trägerform, die im Nacken geschlossen wird und sich vor allem bei Bikinioberteilen großer Beliebtheit erfreut.


+ Nerdbrille +

Ursprünglich eine Hornbrille, welche sich im Jahr 2008 als Trend durchgesetzt hat und auch ohne verstärkte Gläser getragen wird. Früher haftete Hornbrillen der Ruf an, nur von sogenannten Nerd (deutsch Streber) getragen zu werden, was ihr den Namen verlieh.

+ New Look +

Die von Christian Dior in den 50er Jahren neu eingeführte Linie wurde schnell zum tonangebenden Modestil.  Kennzeichnend für die Sanduhr-Silhouette waren die wadenlangen, weit schwingenden Röcke, die gegürtelte, enge Taille und die runden, schmalen Schultern. Der neue Look war der größtmögliche Gegensatz zu der zuvor getragenen Nachkriegsmode.



+ Obi Gürtel +

Eine Bezeichnung für den Gürtel, der über dem Kimono getragen wird. Traditionell bis zu einem Meter breit und in starkem farblichem Kontrast zum Kimono , wird er heute farblich auf diesen abgestimmt und nur dezent verziert. Auch sehr breite Gürtel werden mittlerweile oft Obi Gürtel genannt.


+ O-Linie +


Bezeichnung für eine Silhouette, die an ein großes O erinnert und typisch für die 80er Jahre war. Typisch sind weite Ärmel, überschnittene Schultern und hohe Kragen.


+ Overknees +

Eine Bezeichnung für einen Stiefel, dessen Schaft über das Knie heraus reicht.


+ Oversized +

Bezeichnung für Mode und Accessoires, die weiter geschnitten bzw. größer sind als üblich.    






+ Paisley +

Bezeichnung für ein abstraktes, orientalisches Muster. Der Name stammt von der gleichnamigen schottischen Stadt, in der im 18. Jahrhundert Kaschmirschals mit diesem Muster hergestellt wurden. Auf dem typischen Paisleymuster befinden sich kommaförmige Palmetten.


+ Pantolette +

Bezeichnung für einen Schlupfschuh mit offener Ferse.


+ Pareo +

Eine Bezeichnung für eine Art Wickelrock, der von Tahiti stammt und bevorzugt am Strand getragen wird, um den Unterkörper zu bedecken.


+ Peep Toe +

Eine Abwandlung des Pumps, bei der die Zehenspitze offengelassen wird.


Pencil Skirt +

Auch als Bleistiftrock bekannt, wurde diese Rockform Ende der 40er Jahre von Christian Dior entworfen und von Paul Poiret salonfähig gemacht. Die typische Form des Pencil Skirts verläuft gerade und enganliegend, ein klares Charakteristika für die H-Linie. Der Saum endet entweder genau mit dem Knie oder kurz über dem Knie. Der Rock wird entweder solo oder in Form eines Kostüms getragen, d.h. in Kombination mit  dem passenden Blazer. Der enge Schnitt fordert meist einen Rockschlitz in der hinteren Mitte, um eine bessere Fortbewegung zu gewähren.  Eher ungewöhnlich ist der Rockschlitz an den jeweiligen Seitennähten.


+ Pennyloafer +

Bezeichnung für einen Loafer mit einem quer verlaufenden Schlitz in der Schaftbrücke über dem Rist.


Petticoat +

Zusammengesetzt aus dem französischen Begriff petit (klein) und dem englischen Wort coat für Mantel bezeichnet der Petticoat einen bauschigen Unterrock aus Perlon oder Nylon.

+ Pillbox Hut +

Jackie Kennedy machten den Hut des amerikanischen Designers Roy Halston Frowick in den 60er Jahren weltweit bekannt und zu ihrem Markenzeichen. Seinen Namen verdankt das kleine Hütchen aufgrund seiner Ähnlichkeit mit einer Pillendose. Der kleine, runde, meist aus Filz gearbeitet Hut wird mit Hilfe von Haarklammern und Gummibändern hoch am Hinterkopf befestigt


+ Pochette +

Bezeichnung für eine kleine, flache Handtasche für Frauen, die über der Schulter getragen wird. Der Begriff kommt aus dem Französischen und beschreibt ursprünglich ein elegantes Herreneinstecktuch aus Baumwolle oder Seide. Aber auch eine flache, handliche Tanzmeistergeige aus dem 17. Jahrhundert wird als Pochette bezeichnet. In beiden Fällen ist es ein Synonym für flach.

+ Preppy Style +

Hat seinen Ursprung in den 50er Jahren und bezieht sich auf den Modestil der Schülern der amerikanischen Preparatory Schools. Streberlook meets High Society Kids. Immer etwas spießig und elitär werden Logos zur Schau getragen. Blusen und Faltenröcke, Poloshirts, Pullover mit V-Ausschnitt und Zopfmuster und Chino Hosen, Club Jacketts, Ballerinas und klassische Loafers.


+ Prêt-à-porter +

Bezeichnung für Mode, die im Gegensatz zur Haute Couture tragbar ist und nicht aus Unikaten besteht, sondern zu mehreren Stücken und in Standardgrößen angefertigt wird.


+ Pumphose +

Auch als Sarouelhose oder Haremshose bezeichnet, ist diese Hosenart durch einen tiefen Schritt gekennzeichnet. Sie ist vom Bund bis zu den Knien weit und darunter eng geschnitten.


+ Purismus +

Ein Modestil, der ähnlich dem Clean Chic durch klare Strukturen und Minimalismus geprägt ist. Auf verzierende Elemente wird verzichtet.






+ Retrostil +

Bezeichnung für einen Modestil, der Elemente aus vergangenen Modeepochen wieder aufnimmt.

+ Ricky Bag +

Zum 40 jährigen Jubiläum seines Modeunternehmens kreierte Ralph Lauren 2007 die Ricky Bag. Benannt ist die Handtasche nach seiner Frau und Muse, Ricky Lauren. Die Tasche wird aus 50 einzelnen Lederteilen per Hand in Italien gefertigt. Das Design der Ricky Bag ist inspiriert von alten englischen Cooper-Satteltaschen. Die Charakteristika der Tasche sind die auf der Vorderseite senkrecht verlaufenden Riemen mit Schnalle und das funktionale Schloss im Vintage-Look. Mit Preisen zwischen 3.000 und 17.000 Dollar rangiert die Ricky Bag im höheren Luxussegment. Kritisiert wird die Tasche wegen ihrer Ähnlichkeit zur Birkin Bag.


+ Römersandalen +

Eine Bezeichnung für eine Sandale, die an die der Römer und Gladiatoren angelehnt ist. Sie besteht aus vielen Lederriemen, ist an der Fußspitze meistens offen und reicht mindestens bis zum Knöchel. Oft wird die  Römersandale auch als  Gladiator Sandale bezeichnet. 

 



+ Sabots +

Bezeichnung für eine Pantolette mit geschlossener Spitze.


+ Sarouelhose +

Auch als Pumphose oder Haremshose bezeichnet, ist diese Hosenart durch einen tiefen Schritt gekennzeichnet. Sie ist vom Bund bis zu den Knien weit und darunter eng geschnitten.


+ Shopper +

Eine Bezeichnung für eine Handtasche, die vom Design dem Einkaufsbeutel ähnelt. Markant sind dabei die verlängerten Henkel.


+ Skinny Jeans +

Die Skinny Jeans ist eine eng geschnittene Röhrenjeans. Sie ist ein typischer Bestandteil des Urbanstyles.


+ Slingbacks +

Eine Bezeichnung für Schuhe mit hohem Absatz und Riemchen statt Fersenkappe.


+ Slip Over +

Ein englischer Begriff für einen Pullunder: ein ärmelloser Pullover, der über Blusen oder Hemden getragen wird.


+ Slipper +

Eine Bezeichnung für leichte, flache und biegsame Halbschuhe. Ihren Namen verdanken sie der Tatsache, dass man in sie hineinschlüpfen kann.


+ Softclutch +

Die Softclutch ist eine Unterart der Clutchbag. Sie ist größer und aus weicherem Leder als ihr Vorbild.






Tankini +


Eine Bikiniart, bei der das Oberteil wie ein Tanktop geschnitten ist.


+ Tank Top +

Ursprünglich ein Unterhemd, wird das Tank Top seit einigen Jahren auch als Oberbekleidung getragen. Vom normalen Top unterscheiden es die breiten Träger und der runde Ausschnitt.


+ Tote +

Abgeleitet vom englischen Verb tote, deutsch tragen, bezeichnet diese Taschenform eine Tragetasche. Der kennzeichnende Henkel ist so kurz, dass man die Tasche nur am Handgelenk oder Unterarm tragen kann.


+ Treggings +

Dieser Begriff ist eine sprachliche Neubildung aus den Wörtern Trousers (deutsch Hose) und Leggings. Damit werden Leggings bezeichnet, die meistens aus glänzendem Material bestehen und optisch eine Hose imitieren.


+ Trompetenärmel +

Eine Ärmelform, die am Oberarm eng geschnitten ist und zur Hand hin weiter wird und deshalb an die Form einer Trompete erinnert.


+ Tulpenlinie +

Christian Dior ersetzte jede Silhouette in der Folgesaison durch eine Neue, die im Gegensatz zu der vorherigen stand. Kennzeichnend für die 1953 eingeführte Tulpenlinie, waren weit aufspringenden Röcken und opulent verarbeitete Kleider mit einer engen Wespentaille, die an Blütenkelche erinnern sollte. Zudem waren sie oft mit Blumenmuster üppig bedruckt und verziert.


+ Tunika +

Ursprünglich ein Obergewand der Römer für beide Geschlechter, wird die Tunika heutzutage vorwiegend von Frauen als luftige Sommerbekleidung getragen. Die Tunika ist weit geschnitten, oft aus einem leicht durchscheinenden Material oder Baumwolle und reicht mindestens bis zur Mitte des Pos.


+ Turtleneck +

Der englische Begriff für einen Rollkragen.


Twin Set +

Eine Bezeichnung für eine Kombination aus einem wollenen Pullover und der dazu farblich passenden Strickjacke.





+ U-Boot – Ausschnitt +

Ein hochgeschlossener, breiter Ausschnitt, der die Schulterpartie teilweise freilegt.


+ Urbanstyle +

Bezeichnung für einen Modestil, der sich in Großstädten entwickelte und sehr modern ist. Typisch sind Sakkos, Cardigans, Trenchcoats, Hemden in Karomustern, Nerdbrillen und Skinny Jeans


+ Used Look +

Neue Kleidung wird so bearbeitet, dass sie wie bereits getragen wirkt. Typisch sind starke Verwaschungen, Löcher, Risse und Flecken.






+ Vintage +

1. Bezeichnung für ein Designerstück aus einer älteren Kollektion.
2. Kleidung, die so bearbeitet wurde, dass sie alt aussieht, auch als Used Look bezeichnet. 


+ Volant +

Ein angenähter, textiler Besatz. Von der Rüsche unterscheidet er sich dadurch, dass er nicht gerafft wird, sondern glatt fällt.

 

+ Wedges +

Eine Bezeichnung für einen keilförmigen Schuhabsatz, der meistens mit einer Plateausohle verbunden und meistens aus Kork oder Holz gefertigt wird. In Deutschland ist die Bezeichnung Keilabsatz gebräuchlicher.


+ Weekender +

Abgeleitet vom englischen Wort für das Wochenende, bezeichnet diese Taschenform eine Reisetasche, die so groß ist, dass Kleidung für ein Wochenende hineinpasst.





+ X – Linie +

Bezeichnung für eine Silhouette, die an ein großes X erinnert. Kennzeichnend sind die Betonung von Schultern und Hüften und eine schmal geschnittene Taille.



+ Y – Linie +
Bezeichnung für eine Silhouette, die an ein großes Y erinnert und typisch für die 50er Jahre war. Kennzeichnend ist die Betonung des Oberkörpers durch übergroße Oberteile, die zu den Hüften hin schmaler werden.



+ Zigarettenhose + 

Bezeichnung für eine gerade, schmal geschnittene Hose, die meistens mit Bügelfalten versehen ist. Die Zigarettenhose war besonders in den 50er Jahren populär.


+ Zehensandalen +
Eine Form der Sandale, bei der lediglich ein Riemen zwischen dem großen Zeh und dem zweiten Zeh den Fuß an die Sohle bindet.


 

Wir behaupten zwar alle Modeexperten zu sein, aber ob uns alle Fremdwörter, Fachbegriffe und Wortneuschöpfungen, die in der Mode immer wieder entstehen, auch geläufig sind, zeigt das Modelexikon von Modeopfer110. Begriffserklärungen von A wie Ankle Boot über Baggy Pants, Ethno-Stil, Obi-Gürtel, Marlene Hose bis Z wie Zehensandale werden hier in einfachen Worten erklärt. Oder was bedeutet zum Beispiel ganz genau Haute Couture? Die Bedeutung vieler Fachbegriffe lassen sich anhand kurzer Erklärungen veranschaulichen. Dieses Modelexikon ist eines der größten und ausführlichsten im Internet und steht sowohl Modestudenten, Berufseinsteigern, Moderedakteuren und jedem, der auf der Suche noch Information ist, zur Verfügung.

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