FKK Fashion - Freiheit, Körper, Kultur ++
FKK, die Assoziation ist klar. Aber dahinter kann ganz schön viel Angezogenes stecken. FKK muss nämlich nicht Nacktbaden bedeuten, sondern kann auch zurückgedeutet werden auf die Begriffe Freiheit, Körper und Kultur.
Für Stefan Jopp und Tobias Harm heißt das, nicht auf Kleidung zu verzichten, sondern Kleidung zu tragen, die sich so leicht und angenehm anfühlt, als hätte man nichts am Körper. Diese körperliche Freiheit spielt sich auch bei beiden im Geist ab. Sie machen Mode, frei vom Zwang einem bestimmten Modetrend zu folgen und frei vom Druck der vom Modezirkus ausgehen kann. Sie nehmen den ganzen Moderummel und alles was dazugehört nicht so ernst und bemühen sich generell um eine entspannte Haltung zum Thema Kleidung.
Sie entwerfen einfach Kleider, in denen sich der Kunde so frei fühlen kann, als hätte er gar nichts an. Diese Freiheit kann frau spüren, wenn sie ein Jerseykleid anhat, das knitterfrei aus jedem Koffer kommt, perfekt sitzt, nicht zwickt und nicht rutscht. Freiheit ist vielleicht der wichtigste Begriff für FKK.
Der Körper, der nicht eingeschlossen, sondern fließend umspielt wird, bedient sich dieser Freiheit. Hat ein Kleidungsstück es einmal geschafft, das Wohlgefühl einer zweiten Haut zu vermitteln, haben sich Kleid und Körper gefunden und bilden eine Einheit. Genau das sieht man den Trägerinnen an.
Kultur wollen die beiden mit dem Konzept ihrer Website beisteuern. In der musealen Weißheit der neuen Homepage präsentieren sich die Kreationen der beiden Designer wie Kunstwerke, die sich von einer weißen Leinwand lösen und aus dem Rahmen treten. Jedes Modell kann zum Leben erweckt werden. Klickt man auf die statischen Bilder, dann beginnen die Models sich zu bewegen, sie drehen sich, posieren und kommen auf den Betrachter zu. Kleider werden hier nicht an der Puppe präsentiert, sondern am Menschen in Bewegung. Der Kunde sieht die verschiedenen Lagen des Rocks, den Faltenwurf der Hose und das Schwingen des Kleides, bis der Zauber schließlich erlischt und die Figur wieder zum Bild erstarrt.

Ganz nach dem Vorbild des Märchens vom Kaiser und seinen neuen Kleidern wird bei FKK Fashion nach diesem Motto gearbeitet: Es kommt nicht auf die Kleider an, sondern auf die Selbstverständlichkeit, mit der sie getragen werden. Denn ganz so wörtlich darf das Ganze dann doch nicht genommen werden, denn sonst hätten Stefan Jopp und Tobias Harm früher oder später nichts mehr zu tun. Und es wäre auch all zu schade um ihre schönen Kreationen, wenn man sie nicht bekleidet am Körper durch die Welt spazieren sehen würde.
Zum Key-Look gehört das Jerseykleid. Inspirieren lassen sich Harm und Jopp vom Design der 70er Jahre, Op- und Popart und durch grafische Muster, die jede Saison in neuen Varianten in ihrer Kollektion auftauchen. Sie mögen darüber hinaus DDR-Architektur, die Farbpalette der einstigen Ostzone und Sportswear. Romy Schneider, Hildegard Knef, Jean-Paul Goude, Rudi Gernreich, Pedro Almodovar und Balenciaga gehören zu ihren Ikonen.
Eine bunte Mischung, die man auch der kommenden Sommer 2010 Kollektion ansieht.
Kaufen kann man Mode von FKK FAshion im eigenen Shop in Hamburg oder im Onlineshop unter www.fkkk-fashion.de.
Mehr Infos zum Modelabel FKK Fashion gibt´s HIER >>
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