PIP Studio - Wohnaccessoires, die den Garten ins Haus bringen ++
Die Niederländische Designerin PIP drückt Textilien, Porzellan und Accessoires ihren bunten Stempel auf. Und so nisten sich auch in der Stadtwohnung Vögel und Blumen in Scharen ein.
Eine Geschichte zu einem Label zu erzählen, macht die Produkte immer noch einen Tick bunter. Nicht, dass die Desings des PIP Studios das nötig hätten. Aber wir erzählen die Geschichte trotzdem:
PIP wurde in einem kleinen niederländischen Städtchen am Meer als jüngste Tochter geboren. Sie hatte 3 ältere Brüder und einen Zwergpapagei, um genauer zu seinen einen Lovebird, einen kleinen afrikanischen Agapornis Papagei. Der Lovebird hieß Tjommy und konnte seinen Namen sagen. Er saß immer auf ihrer Schulter und begleitete sie überall in. PIPs richtiger Name ist eigentlich Catharina, aber jeder nennt sie nur bei ihrem Spitznamen. PIP war das erste Wort, das sie als Baby sprechen konnte und ihr Bruder nannte sie von da an einfach so. Der Rest der Familie tat es ihm gleich und heute wissen die wenigsten ihren eigentlichen Namen.
Sie besuchte die Kunsthochschule und kaufte nach ihrem Abschluss ein heruntergekommenes altes viktorianisches Haus außerhalb der Stadt. Es gab keine Farbe an den Wänden, der Garten war verwildert, aber PIP verliebte sich auf Anhieb. Sie richtete sich auf dem Dachboden ein Atelier ein und taufte es PIP Studio.
Wenn man PIPs Freunde fragt, wie sie sie beschreiben würden, kommt höchstwahrscheinlich so etwas wie Folgendes: PIP ist ehrlich und authentisch. Sie hasst Ungerechtigkeit, das bringt sie zum Kochen. Sie hat sehr hohe Moralvorstellungen. Sie genießt das Leben in vollen Zügen, obwohl sie eigentlich ein ganz entspannter Typ ist. Was das Entwerfen angeht, geht sie immer an ihre Grenzen und meistens auch ein Stück darüber hinaus. Beim Arbeiten, weiß sie genau was sie will und wie sie es will und geht durch´s Feuer um es zu bekommen. PIP hört sich gerne die Meinungen andere an und respektiert diese auch. Aber am Ende folgt sie immer ihrer eigenen Intuition und macht das, was ihr Herz sagt.
Genau auf diese Weise entwirft PIP Produkte, die sie selbst gerne kaufen würden, wenn sie sie irgendwo finden würde. Denn das ist gewöhnlich nicht der Fall. Ihre Vision und Herangehensweise ist deshalb eigentlich ganz einfach, praktisch und aufrichtig: Wenn ich ein Produkt entwickle, dann muss es so gut sein, dass ich es am liebsten behalten würde oder Freunden und Familie schenken würde. Jemandem, dem ich einfach etwas Freunde und Spaß bringen möchte. Ohne diese Gefühle ist es ganz bestimmt kein richtiges PIP Produkt.
Dem entspricht das simple Motto: Happy products for Happy People.
PIP nimmt ihre Inspiration aus dem Alltag, verwertet ganz gewöhnliche Sachen und Situationen. So kann zum Beispiel eine Wildrose in voller Blüte, die sie in einem Park sieht, die Grundlage für eine Themenreihe von Rosenmotiven aus aller Welt sein. In einem anderen Fall fand sie ein paar alte Koffer und Truhen, als sie ihr Atelier renovierte, deren Inhalt ein nicht versiegender Quell an Inspiration darstellte.
Der Stil hat etwas Warmes, fast Berührendes. Oft kombiniert sie verschiedene Drucke und Muster, stellt Farben stimmig zusammen und fügt kleine Details hinzu. Ein Produkt oder Design steht nie allein, sonder ist immer Teil eines Gesamtkonzepts. Wie ein fleißiges Bienchen arbeitet sie immer an neuen Ideen. So sind innerhalb kurzer Zeit eine Schlaf- und Badezimmer Kollektion entstanden, Schreibwaren, Notizbücher, Porzellan, Heimtextilien und Taschen. Nach Europa, erobern diese nun auch Australien und Amerika. Zwar alles in kleinem Rahmen, aber mit aussichtsreicher Entwicklung. Nicht, dass das wirklich PIPs Ziel wäre, aber irgendwie treffen ihre Designs einen internationalen Nerv.
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