Biografien großer Modedesigner - Leben, Mode und Stil von Coco Chanel, Guy Laroche, Jeanne Lanvin, Elsa Schiaparelli, Jean Patou, André Courrèges, Paul Poiret, Mary Quant, Madeleine Vionnet, Charles Frederick Worth, Jaques Fath, Christian Dior

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Modeschule Brigitte Kehrer

Designerbiografien & Modelegenden: Coco Chanel

Modebiografie - Coco Chanel ++

Lebensdaten:

19. 08. 1883 -  10.01.1971

Herkunftsland:

Frankreich

bekannt für:

das kleine Schwarze, ihr klassisches Kostüm und das Parfüm Chanel No.5

Modezitat:

„Ich kann nicht verstehen, dass eine Frau das Haus verlassen kann, ohne sich hübsch gemacht zu haben. Sie könnte gerade an diesem Tag ihrem Schicksal begegnen.“


+ Der Weg zum Erfolg +

Als eine der einflussreichsten Personen des 20. Jahrhunderts wurde Gabrielle Bonheur Chanel 1883 in eher ärmlichen Verhältnissen  im westfranzösischen Saumur geboren. Sie wuchs als uneheliches Kind mit fünf weiteren Geschwistern auf. Als sie elf Jahre alt war, verstarb ihre Mutter und der Vater gab sie in die Obhut eines Waisenhauses. Hier verbrachte sie sieben Jahre und erlernte den Beruf der Näherin.

Mit 20 Jahren arbeitete sie als Angestellte in einem kleinen Geschäft und nahm auch privat Aufträge zur Anfertigung von Kleidung an. In dieser Zeit trat die junge Gabrielle als Sängerin in Provinzcafés auf, wo sie auch den Bühnennamen Coco, der nach einer Weile auch ihr Rufname wurde, erhielt. Über Jahre hinweg lebte sie auf Kosten diverser Liebhaber. Einer von ihnen half ihr dabei, ihr erstes Geschäft 1910 als Hutmacherin in Paris zu eröffnen, womit ihre modische Karriere ihren Anfang nahm.

Zu dieser Zeit trugen die vornehmen Damen der Gesellschaft ausladende und reich verzierte Hüte. Ihre kleinen und schlichten Hutkreationen galten daher als Neuheit.  Ähnlich schlicht wie ihre Hüte waren die Kleider, die sie selbst trug und schon bald für einige Damen der Gesellschaft herstellte. Kleider von Coco Chanel wurden zum edlen Luxus-Produkt der Pariser Szene und schon 1914 eröffnete sie unter ihrem Namen erste Boutiquen.

Ihre Mode unterschied sich durch ihre Zurückhaltung deutlich von der ihrer Konkurrenten. Coco Chanel orientierte sich vor allem an der aktuellen Männerkleidung, die sie in einen eigenständigen weiblichen Stil verwandelte. Das Resultat waren einfarbige Röcke, mit Pullovern kombiniert, strenge Kostüme, schlichte Hemdblusenkleider und das berühmte kleine Schwarze, das jedoch erst durch Audrey Hepburn im Film Frühstück bei Tiffany zum unverzichtbaren Must-Have im Kleiderschrank jeder Frau wurde.

Ihre neuen Schnitte bedurften auch neuer Materialien. Coco Chanel begann aus beige farbenem Jersey Damenkleider zu designen. Sie hatte endlich einen Stoff gefunden, in dem sich die Frauen bewegen konnten. Denn ihrer Meinung nach musste Mode den Anforderungen des modernen Lebens genügen, den Frauen Bewegungsfreiheit geben und ihnen helfen, ihre „natürliche“ Schönheit zur Geltung zu bringen. Eine schöne Frau war für Coco Chanel stets eine aktive, sportliche Frau, die mitten im Leben stand und keine gelangweilte Gesellschaftsdame.


+ Modestil +

Der Stern am Pariser Modehimmel. Mit ihrer Linie verhalf Coco Chanel  erstmals der emanzipierten und gleichberechtigten Frau zu ihrem modischen Ausdruck. Ähnlich wie Paul Poiret wollte auch sie die Frauen aus ihren engen Zwängen befreien. Im Vergleich zu den geschnürten Damen der Belle Époque sah die neue Chanel-Frau elegant, klassisch und sehr beweglich aus.

Gerade geschnittene Röcke, lange gegürtelte Jacken, einfache Farben und weiße Blusen waren die wesentlichen Elemente ihres Stils, der das nächste Jahrzehnt prägen sollte. Sie machte den Modeschmuck salonfähig und ihre Stepptaschen sind bis heute heiß begehrt. In den 20er Jahren entwickelte sie diesen Stil weiter und wurde weltweit berühmt damit. Bis heute gilt Coco Chanel selbst als Stilikone, eine der bedeutendsten Personen in der Modegeschichte und ihre Kreationen als der Inbegriff der Eleganz. Erst nach ihrem Comeback in den 50er Jahren entstand das Chanel Kostüm, das bis heute als Modeklassiker gilt und in jeder aktuellen Chanel Kollektion neu interpretiert wird. Der gerade geschnittene Rock, die kastenförmige Jacke, beides aus Tweedstoff, eingefasst mit einer Wollborde und geschmückt mit goldenen Knöpfen.


+Aktuell+

Nach ihrem Tod 1971 übernahmen immer wieder neue Designer die Leitung des Hauses aber erst als Karl Lagerfeld 1984 zum Chef-Designer ernannt wurde, konnte das Haus CHANEL an den Ruhm vergangener Zeiten anknüpfen. Lagerfeld verhalf, durch moderne Interpretationen des Erbes von Coco Chanel, der Modemarke wieder zu ihrem alten Glanz und trug maßgeblich dazu bei, dass CHANEL heute zu den tonangebenden Top-Marken in der hochpreisigen Damenmode zählt. 


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