Biografien großer Modedesigner - Leben, Mode und Stil von Lee Alexander McQueen, Christian Dior, Karl Lagerfeld, Gianni Versace, Giorgio Armani, gucci, Helmut lang, john galliano, roberto cavalli, Coco Chanel, yves saint laurent

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Designerbiografien & Modelegenden: Alexander McQueen

Modebiografie - Lee Alexander McQueen ++

Lebensdaten:

17.03.1969 -  11.02.2010

Herkunftsland:

England

bekannt für:

außergewöhnliche Modenschauen, provokative und dennoch perfekt geschneiderte Kreationen und seinen stilisierten Totenkopf

Modezitat:

„Die Menschen wollen keine Kleider sehen - sie wollen etwas sehen, das die Phantasie anregt.“


+ Der Weg zum Erfolg +

Lee Alexander McQueen wurde am 17. März 1969 als jüngstes von sechs Kindern in London geboren. Sein Vater war Taxifahrer im Londoner „East End“. Mit 16 Jahren brach McQueen die Schule ab und begann eine Schneiderlehre bei der Traditionsschneiderei Anderson & Sheppard und arbeitete anschließend für den Savile Row Schneider Gieves & Hawkes. Dem Mythos nach, soll er dort dem Prinzen von Wales den Satz "Ich bin ein Arschloch" ins Innenfutter einer Jacke genäht haben.

Später arbeitete McQueen für die Londoner Theater-Kostümbildner Angels & Bermans und wurde mit erst 20 Jahren von dem japanischen Designer Koji Tatsuno, welcher mit antiken Stoffen arbeitete, eingestellt. Kurz darauf ging Alexander McQueen nach Mailand, wo er als Assistent für den Designer Romeo Gigli arbeitete. 

Im Anschluss daran begann Alexander McQueen ein Studium am Central Saint Martin's College of Art & Design. 1991 wurde seine komplette Abschlusskollektion „Jack the Ripper“ von der einflussreichen VOGUE-Stylistin Isabella Blow aufgekauft, welche für ihn Muse, Wegbereiterin und Mentorin werden sollte. Ihr späterer Selbstmord im Jahr 2007 veranlasste McQueen dazu, seine gesamte Spring/Summer Kollektion 2008 Isabella Blow zu widmen. Im Jahr 1992 schloss Alexander McQueen sein Studium mit einem Masterdegree ab. Gleich im darauf folgenden Jahr gründete der Designer mit Hilfe der Gucci Group sein eigenes Label „alexandermcqueen“.

Nach der Labelgründung avancierte McQueen in kürzester Zeit zu einem der meist gefragten und bekanntesten Modedesigner weltweit und gewann 1996 erstmals den British Designer of the year Award, den der Designer im Laufe seines Lebens noch insgesamt drei Mal erhalten sollte. 

Im Oktober desselben Jahres wurde McQueen zudem als Chefdesigner für die Haute Couture des Modehauses Givenchy (das zur LVMH-Gruppe gehört) angestellt, wo er bis März 2001 arbeitete und ersetzte damit John Galliano, welcher zu Dior wechselte. Zwar konnte McQueens neue Position für Givenchy großes Medieninteresse erregen, jedoch war seine Arbeit für das Modelabel nicht von großem Erfolg gekrönt, da die folgenden Kollektionen keine einheitliche Linie erkennen ließen. Zudem verschlechterte sich McQueens Verhältnis zu LVMH-Chef Bernard Arnault zunehmend. Nachdem McQueen Ende 2000 51 Prozent seines eigenen Unternehmens an den größten Konkurrenten von LVMH, die Gucci-Gruppe des französischen Luxusgüterkonzerns PPR, verkauft hatte, verlor er seinen Givenchy-Posten. Unter PPR blieb er Kreativdirektor seines eigenen Labels. Im Jahr 1999 wurde Alexander McQueen Chefdesigner für Dior

Im Sommer 2000 heiratete Alexander McQueen den Dokumentarfilmer George Forsyth. Brautjungfer während der Hochzeitszeremonie war keine Geringere als Kate Moss. 2001 trennte sich das Paar wieder und sprach eineinhalb Jahre nicht miteinander, bis man sich schließlich in Freundschaft versöhnte. 

2002 eröffnete der erste Alexander McQueen Flagship-Store in New York, dem weitere in London, Mailand und Los Angeles folgten. Ein Jahr darauf erhielt McQueen die Auszeichnung CBE (Commander of the British Empire), für seine Leistungen in der Modeindustrie und wurde vom CFDA mit dem International Award geehrt. Im selben Jahr präsentierte er zusammen mit YSL-Beauté das erste Damenparfum unter seinem Namen, dem noch weitere folgen sollten. Allerdings wurden die nur mäßig erfolgreichen Düfte im Jahr 2008 wieder eingestellt. Erfolgreicher war dagegen die 2006 gestartete Kooperation mit dem Sportartikelhersteller Puma sowie eine Zusammenarbeit 2008 mit Samsonite.

Seit 2006 entwarf der Designer die spektakulären Kostüme der Sängerin Lady Gaga.

Am 11. Februar 2010 nahm sich Alexander McQueen, einen Tag vor der Beerdigung seiner Mutter Joyce, die zu seinen engsten Vertrauten gehört haben soll, auf tragische Weise das Leben und wurde tot in seiner Wohnung in Mayfair aufgefunden. Als Gründe für seinen Selbstmord werden Depressionen und Angstzustände vermutet, die den Designer sein Leben lang begleitet haben sollen.

+ Modestil +

Alexander McQueen wurde vor allem durch seine polarisierenden Designs bekannt, in denen sich futuristische mit düster-morbiden Elementen vermischten. Schon zu Beginn seiner Karriere bescherten ihm seine Kollektionen den Ruf eines Rebellen der Modebranche. So präsentierte er der Modeszene blutverschmierte Models auf dem Laufsteg oder martialische Mode im Demonstranten-Look.

Sein Stil zeichnet sich durch außergewöhnliche schnitttechnische Fähigkeiten und innovative Ideen aus. Aufwendige Roben und dramatische Inszenierungen, extravagante Materialien und künstlerische Drapierungen machten Alexander McQueen zu einem genauso kontroversen, wie genialen Designer. 

Modekritiker sagen, dass McQueen mit seinen Kleidern Geschichten erzähle, die einerseits immer provokant aber ebenso poetisch sind. Das Prinzip seiner Designs spiegelte sich immer wieder in den imposanten und künstlerischen Modenschauen des Designers wider.

+ Aktuell +

Nach seinem Tod 2010 gab die Gucci Group bekannt, dass Sarah Burton den Posten des Creative Directors im Hause Alexander McQueen übernehmen wird. Burton hatte zuvor schon über 14 Jahre lang als Head of Womans Wear an der Seite von Alexander McQueen gearbeitet. Burton führt das Label Alexander McQueen im Sinne des Stils des verstorbenen Designers weiter und erhielt für ihre Arbeit als neue Chefdesignerin große Anerkennung. Unter anderem wurde sie während ihrer Tätigkeit bei Alexander McQueen schon mit dem Designer of the Year Award 2011, dem Walpole Award for British Luxury Design Talent 2011 und dem International Designer of the Year (UK) Award 2012 ausgezeichnet.

Anlässlich der weltweit im Fernsehen übertragenen Hochzeit von William Mountbatten-Windsor und Catherine Middleton am 29. April 2011, entwarf Burton das Kleid der Braut sowie das Brautjungfernkleid ihrer Schwester Pippa und verhalf der Marke Alexander McQueen so zu einer größeren internationalen Bekanntheit.


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