Yoga - Das brauchen wir zur Übungspraxis ++
Seit Jahren wächst der Hype um die indische Lehre, die auf geistige und körperliche Übungspraxis setzt. Wir haben einige nützliche Begleiter zusammen gestellt, die uns die disziplinierten Yoga-Übungen ein wenig versüßen und räumen nebenbei noch mit ein paar Vorurteilen auf.
Längst ist Yoga in der Welt kein Fremdwort mehr. Von der Hausfrau bis zum Celebrity wächst die Zahl der Praktizierenden stetig, Ashtanga, Bikram, Jivamukti, Poweryoga & Co – mittlerweile gibt es so viele Richtungen, dass man kaum mehr durchblickt. Nicht alle Yogaformen haben eine wirklich heilende Wirkung. Manche setzen auf vorgeheizte Räumlichkeiten, andere beschwören möglichst schnelle Bewegungsabläufe.
Die Lehre
Wer der wahrhaften Yogapraxis näher kommen will, der sollte sich auf die Fährte von B.K.S. Iyengar begeben. Der 94-jährige ist einer der letzten lebenden Großmeister. Seit 70 Jahren praktiziert er Yoga und hat mittlerweile eine ganz eigene Richtung begründet, die sich in ihrer Ausführung besonders auf Kraft, Ausdauer und Achtsamkeit konzentriert. Sein Lehrbuch Licht auf Yoga ist weltweit zu einem Leitfaden für die Praxis des Hatha-Yoga geworden.
In einem aufwendig gedrehten Dokumentarfilm Der atmende Gott zeigt der Regisseur Jan Schmidt-Garre, wo die Ursprünge des modernen Yoga liegen und besucht den Altmeister Iyengar in seiner Heimatstadt Pune, um von ihm den König der Asanas, den Kopfstand zu erlernen.
Die Kleidung
Entgegen der Annahme, im Yoga bedürfe eines besonders abgestimmten Outfits, gibt es eigentlich nur eine Kleiderfrage, die vor der Übungsstunde geklärt werden sollte, nämlich die der Hosenwahl. Obwohl viele meinen, ein echter Yogi hülle sich nur in zeltartige Tempelhosen, hat die perfekte Yogahose etwas von einer sehr kurzen Windelhose. Und das hat seinen Grund. Während der Übungen hat der Lehrer einen Blick auf die Beinmuskulatur und kann so Fehlhaltungen besser korrigieren. Durch das feste Bündchen auf Beinhöhe kann die Hose im Kopfstand nicht verrutschen und ist durch die Extraweite in jeder Position bequem. Ein praktischer Sport-BH und das passende T-Shirt mit motivierender Botschaft sind natürlich auch bei Yoginis stets willkommen.
Das Equipment
Viel wichtiger, als das Outfit sind im Yoga die Hilfsmittel, allen voran die richtige Yogamatte. Hier wird jeder für sich austesten, womit er am besten klar kommt. Besonders wichtig ist die Rutschfestigkeit der Matte, das heißt auch Hände und Füße sollten einen festen Griff während der Übungen haben.
Schöne Extras sind praktische Yogataschen und verzierte Matten-Decken, wie die von Holistic Silk, die sich vor allem zu den Entspannungsübungen am Schluss einer jeden Stunde eignen.
Die Pflege
Wer Yoga regelmäßig praktiziert, wird irgendwann merken, dass das Bewusstsein für den eigenen Körper sich stetig verändert. Das schließt auch Ernährung und Körperpflege ein. Grüner Tee ist gesund und entschlackt. Die Bodylotion sollte allerdings erst nach dem Üben aufgetragen werden, da Füße und Hände sonst so rutschig sind, dass selbst die beste Matte keinen Halt gibt.
Und wer nicht nur sich, sondern auch seine Umfeld verwöhnen möchte, der gönnt auch seiner Yogamatte ein reinigendes Spray zwischendurch.































