30.06.08
Warum Spanien Europameister werden musste
von carla
Die psychologische Wirkung von Farben sollte bekanntlicherweise sowohl in der Mode- als auch in der Sportwelt nicht unterschätzt werden.
Vielleicht hätte diese Erkenntnis auch unsere Nationalmannschaft im Kampf um den Titel unterstützt.
Fortsetzung:
Zu unserem Bedauern waren es dann doch die Spanier, die sich mit der Kraft ihrer roten Trikots eindeutig gegen die weißen durchsetzten.
Die These, dass Farbe Trumpf ist, ist nicht allzu weit hergeholt. So entdeckten Forscher der University of Durham in einer statistischen Untersuchung, dass die Farbe Rot in Mannschaftssportarten einen eindeutigen Vorteil bringen kann. Anhand verschiedener Kampfdisziplinen der olympischen Spiele 2004 verglichen sie die prozentuale Gewinnhäufigkeit von Rot tragenden Athleten und kamen zu dem Ergebnis, dass in zwei drittel aller untersuchten Gewichtsklassen mehr Träger roter als blauer Trikots gewannen. Es kommt nicht von ungefähr, dass Rot die Farbe der Sieger ist.
Dieses Resultat konnten die „roten“ Spanier im Finale am Sonntag nur bestätigen. Vielleicht wurde der Testosteronhaushalt der Spieler auch dermaßen durch die feurige Farbeinwirkung angefacht, dass sie im wahrsten Sinne des Wortes Rot sahen.
Z.B. ist Rot bei vielen Tierarten eine vom Geschlechtshormon Testosteron abhängige Signalfarbe männlicher Qualitäten, die Dominanz signalisiert.
Wenn diese Wirkung auch für den Menschen ein entscheidender Faktor ist, dann war das deutsche Team wohl schlichtweg eingeschüchtert.
Andererseits soll Rot Aggressionen zum Gegenüber schüren. Und demnach wären wiederum die Deutschen im klaren Vorteil gewesen.
Wie auch immer die „biopsychologische“ Auswertung ausfällt, wir wissen, dass Weiß die dominierendere Farbe in der Modewelt ist. Und es ist uns auch sonnenklar, dass Weiß eine eindeutig bessere Wirkung auf gebräunter Männerhaut erzielt. Damit wäre dann geklärt, wer mal wieder der Sieger der Frauenherzen ist!
CARLA









30.06.08 