05.07.08
Die Clutch
von carla
Was ist das eigentlich? Nach Umfragen im Freundeskreis habe ich bemerkt, dass es einige gibt, denen dieser Begriff bisher noch nicht untergekommen ist.
Nun ja, zu allererst sollte wohl erwähnt werden, dass dieser Begriff, wie so viele Modebegriffe, aus dem Englischen kommt. „To clutch“ heißt soviel wie „umklammern“ und trifft den Nagel schon ziemlich gut auf den Kopf.
Fortsetzung:
Denn die Clutch wir von ihrer Trägerin beim Ausgehen umklammert.
Wir sprechen hier von einer kleinen Handtasche, also einem Abendtäschchen, das von seiner Trägerin elegant unter den Arm geklemmt, oder in der Hand gehalten wird.
Früher nur zu großer Abendrobe getragen, findet die Clutch mittlerweile auch im Alltag Verwendung. Obwohl sie nicht gerade als praktisch bezeichnet werden kann. Schließlich muss sie mit wenig „Stauraum“ und ohne Henkel auskommen. Da sollten die wenigen Mitbringsel für den bevorstehenden Abend sorgfältig überdacht werden. Umso mehr ein Indiz dafür, dass sie einfach gut aussieht.
Mittlerweile kann man eine Clutch bei so ziemlich jedem namhaften Label erstehen. Es gibt sie in allen nur denkbaren Materialien mit unzähligen Verzierungen, Farben und Formen. Designer von Boss bis Gucci schmücken das edle Teil zum Beispiel mit Perlen und Kristallen. Und weil sie so wandelbar und vielseitig einsetzbar ist, hat die Modewelt die Clutch schon längst ins Herz geschlossen. So mancher weibliche Star geht nicht mehr ohne das kleine Täschchen über den roten Teppich.
Damit wäre also das Mysterium der Clutch geklärt und verleitet eventuell den einen oder anderen dazu, sich demnächst ein Exemplar zuzulegen.
CARLA









05.07.08 