23.01.12
Der Boss unter den Schauen – HUGO Herbst/Winter 2012/2013 ++
von carla
Nach dem Trubel der vergangenen Fashion Week Tage ist zuerst einmal Sortieren angesagt. Sortieren im Kopf, den unzähligen Taschen die mich begleiteten und auf dem Schreibtisch, wo sich diverse Stapel mit Lookbooks, Visitenkärtchen und Notizzetteln türmen. Da fängt man doch am besten ganz oben an, oder besser gesagt beim sprichwörtlichen Chef der Schauen, bei BOSS.
Die Metzinger schaffen es in jeder Saison auf’s Neue, die Latte in punkto Location und Promidichte so hoch zu legen, dass jedes andere Event im direkten Vergleich ein wenig blass wirkt.
Für die HUGO Show Fall/Winter 2012/13 wurde diesmal die Gemäldegalerie der Staatlichen Berliner Museen ausgewählt, die mit hohen Decken und Weiß in Weiß die perfekte Leinwand für die Signalfarben der Herbst/Winter Kollektion bot.
Doch bevor es losgehen konnte, wurde das Spektakel von einem beachtlichen Who is Who eingeleitet. Julianne Moore, Rupert Everett, Pixie Geldof, Lara Stone und Jared Leto, im Inkognito-Look mit Hut und Bart, bildeten die prominente Vorhut für eine Reihe weiterer bekannter Gesichter, die von Moderator Patrice auf dem roten Teppich begrüßt wurden. Als Vertreter der Blogger-Elite plauderte Bryanboy (selbstverständlich durchgestylt im kreideblauen HUGO Anzug) mit Societyreporterin Hadnet Tesfai im Livestream fleißig
Fortsetzung:
über die Themen des Tages, während Miss Hugo Boss fast minütlich die Breaking News aus dem Off twitterte oder instagrammte. Neue Medien soweit das Auge reichte.

Bei so viel Rahmenprogramm hätte man fast vergessen können, dass es im Kern um die Klamotte geht. „Surreal Nostalgia“ und „Theatre“ lauteten die Leitthemen der Damen- und Herrenkollektion, welche schließlich über den weiß polierten Catwalk geschickt wurden.
Topmodel Karlie Kloss eröffnete die Show. Gezeigt wurde eine futuristisch inspirierte Kollektion mit starken Farbakzenten in Orange, Pink und Violett, die hin und wieder von strengen Schwarz-Weiß-Kontrasten abgelöst wurden. Eine sportlich strenge Schnittführung mit Cut-Outs und schmalen Silhouetten verstärkte den avantgardistischen Charakter, für den die Linie HUGO steht.

Designer Eyan Allen and Bart de Backer zeigten figurnahe Midi-Röcke, Kleider und Hosen, strenge Blazer und Lederjacken zu schmalen Rollkrägen, die hin und wieder von digitalen Prints auf fließenden Stoffen aufgelockert wurden. Silbrig glänzender Lidschatten und silberne Headpieces vertärkten den Wink Richtung Zukunft.

Für die Männer gab es Doppelreiher zu schmalen Hosen oft in Kombination mit extrabreiten Gürteln. Hochgeschlossen und streng mit knielangen Mänteln, die meist nur im Kragenbereich geschlossen wurden.
Wir können uns also merken, wenn wir HUGO glauben dürfen, dann geht es mit vollem Tempo in die Zukunft. Dort können wir uns sexy Ausschnitte und gewollte Einblicke zwar schenken, dafür herrscht dann aber eine gepflegte und vor allem aufgeräumte Strenge, die sicherlich auch nicht ganz unaufregend ist und bestimmt demnächst noch viele Fans gewinnen wird.
Gewinnen könnt ihr übrigens auch – und zwar Gutscheine für den HUGO Boss Online Store auf Facebook. Wir wünschen viel Glück!










23.01.12 