02.07.08
Job-Tipp: Mit Stil in die Karriere
von carla
„Wie man kommt gegangen, so wird man empfangen“. Genau dieses Motto trifft besonders auf die Berufswelt zu. Obwohl uns gerne immer wieder die Wichtigkeit der inneren Werte propagiert wird, werden wir im Job erstmal nach schlichtweg äußeren Kriterien beurteilt.
Fortsetzung:
Zum Leidwesen eines manchen, der sich im Modelabyrinth gerne mal verirrt. Denn die Unsicherheit im Bezug auf die richtige Kleiderwahl kann uns manchmal schon zur Verzweiflung bringen.
Besonders für Frauen ist die modische Gratwanderung zwischen Weiblichkeit und Seriosität oft schwierig. Denn im Beruf wird unser Aussehen oft automatisch mit unserer Kompetenz in Verbindung gebracht. So werden weibliche Rundungen gerne mal auf einen geringen Intelligenzquotienten gemünzt und ein modischer Fehlgriff als Inkompetenz gewertet. Das mag daran liegen, dass andere hinter einem unstimmigen Äußeren eine unsichere und unausgeglichene Persönlichkeit vermuten.
Darum gilt es, sich bei der Kleiderwahl ganz genau zu überlegen: was will ich meinem Gegenüber vermitteln? Hierbei geht es nicht so sehr um modisches Auftreten, als vielmehr um die richtige Aussage. Natürlich wollen gerade modebewusste Frauen auch in der Firma ein Statement machen.
Nur leider ist der Businessdresscode nicht so schnelllebig wie das aktuelle Modegeschehen. Das hat allerdings den Vorteil, dass wir uns getrost auf einige „Dress-Regeln“ verlassen können: generell ist es wichtig, dass die Kleidung immer für Figur und Typ angemessen ist. Auf erotische Signale, wie transparente Blusen, zu tiefe Ausschnitte oder zu enge Hosen sollte strikt verzichtet werden. Denn niemand ihrer Kollegen, muss sehen können, welche Unterwäsche sie tragen. Das gilt auch für die Rocklänge. Die sollte unter keinen Umständen zu viel preisgeben. Und wichtig für konservative Unternehmen: niemals ohne Strumpfhose!
Auch beim Schuhwerk gilt es, auf das gesunde Mittelmaß zu setzen. D.h. keine exzentrischen Formen und Farben. Ein gepflegter, schlichter Schuh vermittelt Stil.
Zu guter letzt das Styling. Wer ernst genommen werden will, sollte auf schlichtes Make-up, dezente Frisur und neutral gepflegte Fingernägel achten.
Understatement ist eben Trumpf! Denn die Wirkung soll schließlich unsere Persönlichkeit erzielen und nicht unser modisches Outfit.
CARLA









02.07.08 