Lala Berlin Cardigan für Trendbewußte

von Anna E-Mail

Die Frau von Lala Berlin trägt meistens lange Sachen. Bis zum Knie mindestens. Und darunter eine Röhrenjeans in Schwarz oder Grau. Der Hals ist mit einem Dreieckstuch in Palästinenser-Optik oder mit Totenköpfen bedruckt, umwickelt. Die Füße stecken in schwarzen, hohen bis ultra-hohen Stilettos. Die langen Hänger sind aus Wolle gestrickt. Es handelt sich um dünne und feine Wolle und durch die Maschen schimmert Luft. Grob gestrickte Zopfpullis gehören hier nicht hin. Und auch die Farben sind nicht jene eines Norweger-Pullis, also nicht Braun, Beige und Weiß, sondern Schwarz, zwei Töne Rot, Blau und Grau. Der Look ist das Gegenteil von Business. Frauen, die Lala Berlin von Kopf bis Fuß tragen, müssen nicht gleich ins Büro. Irgendwohin werden sie schon locker hinschlendern. Mit dem Schlendern fing ja auch alles an. Leyla Piedayesh, die Designerin des ...

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Glue Cinderella von Kartell - Ballerinas aus Gummi

von Anna E-Mail

Plastik ersetzt Leder. Füße ohne Blasen
Neue Materialien werden in der Mode immer wieder erforscht. Entdeckungen oder Umdeutungen in der Stoff-Welt machen Designer und ihre Labels weltberühmt. Der Name Coco Chanel steht unter anderem auch für die Verwendung von Tweed und Jersey. Prada wiederum landete mit Miuccias Idee, Rucksäcke aus Nylon herzustellen, einen großen Hit. Der japanische Stardesigner Issey Miyake lässt Andere für seine Marke entwerfen, er selbst widmet sich seit einigen Jahren ausschließlich der Erforschung neuer technologischer Möglichkeiten der Stoffherstellung. Und auch Nicolas Ghesquières hat in seiner Herbst/Winter-Kollektion, die er bei den Prêt-à-porter-Schauen in Paris zeigte, mit verschiedenen ...

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Frühling am Körper. Peter Pilottos Blumenkleid

von Anna E-Mail

Es gibt zwei Dinge zu feiern. Den internationalen Frauentag und den ersten Oscar für eine weibliche Regisseurin. Kaum zu glauben, dass diesen Preis bisher nur Männer in den Händen hielten. Sei’s drum, es ist soweit und der Partyrausch soll rüberschwappen. – Was für eine Gelegenheit für Modeopfer. Sämtliche Haute-Couture-Roben an einem Platz verdichtet! Grund genug, selbst eins auszusuchen, Strickjacke und Winterboots im Schrank einwintern, die Haut für den Sommer vorbereiten und den Alltag einfach mal vergessen. In kalten und lang andauernden Wintern werden am meisten Schnittblumen gekauft. Besonders gut gehen helle Farben. Leuchtendes Gelb, strahlendes Weiß und kirschiges Rot. Angeblich wird die Sehnsucht nach dem Frühling dadurch ein bisschen befriedet. Der Geruch, die Farben und das Welk-Werden weisen auf einen Wechsel hin. Mit Kleidern müsste das ...

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Modetrend aus Dänemark- Bibi Ghost Tasche für Wetterfühlige

von Anna E-Mail

Es soll Menschen geben, die den Schnee und die Kälte mögen. Mit eisigen Füßen, roten Nasen und fiesen Schauern auf dem Rücken fühlen sie sich wohl. Mit der zeitig einbrechenden Dunkelheit haben sie kein Problem. Das kann man ja mal so hinnehmen, auch wenn es schwer zu glauben ist. Welche Strategien mag es geben, um sommerliche Sonnenstrahlen, Wärme und Blumendüfte von sich fern zu halten? Es lohnt sich, einen Blick auf die neue nordische Generation und deren Mode zu werfen. Besonders die Dänen heißt es, im Auge zu behalten. Die Fashion Week in Kopenhagen gilt als unaufgeregt und viel versprechend. Als Stilvorbilder laufen dänische Modeopfer in Filmen, Magazinen und Blogs um die Wette. Kopenhagen ist hip, die Shops sind angesagt und die Cafés gefüllt mit stylish people. Und der Nährboden für aufstrebende Labels ist sowieso gegeben. Skandinavische Marken ...

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Renner der Saison. Biker-Jeansweste à la rive gauche

von Anna E-Mail

Warum schwören so viele Style-addicts auf Vintage? Wenn Modeopfer, von Bloggern auf der Straße angehalten und abgelichtet, über die Herkunft ihrer Kleider sprechen, sind es meist Kombinationen teuerer oder billiger Marken mit Lieblingsteilen aus dem Secondhand oder den berühmten Flohmärkten LondonParisNewYorks. Was ist so verlockend an den schon getragenen und gebrauchten Sachen? Es ist die Erinnerung an vergangene Epochen. Und damit an das Feeling einer bestimmten Zeit. Ein Kleid, das Bianca Jagger im Studio 54 in einer durchtanzten Nacht getragen haben könnte, lässt man nicht im Laden hängen. Es ist zu verheißungsvoll. Mit Glück lassen sich Teile im Vintage-Look nicht nur durch tagelanges Wühlen auf Märkten finden. Manchmal hängen sie einfach so da, in ganz normalen Läden kleinerer oder größerer Marken. Mancher Retro-Look ist so gut nachgeahmt, dass er originaler ...

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Trendtäschchen aus Schottenkaro. Vivienne Westwoods Markenzeichen

von Anna E-Mail

Manchmal stört es gewaltig, wenn in Kleidern oder Hosen keine Taschen eingenäht sind. Labels, die Ästhetik und Funktionalität verbinden wollen, wissen um dieses Ärgernis und wollen alles besser machen. Eins davon ist COS (Collection of Style), Tochterunternehmen des schwedischen Modegiganten Hennes & Mauritz. Die Marke legt viel Wert auf praktisches Design. Die Mode richte sich an Frauen, die „mitten im Leben stehen, in der Stadt leben, viel arbeiten und Familie haben“. Kleider ohne Taschen? Undenkbar. Wohin mit Handy, Schlüssel, Schnuller? Hieß es anfangs. Aber dieses Credo ist schwer durchzuhalten. Elegante Hosen, das kleine Schwarze und Business-Röcke verlieren an Form, beult das Portemonnaie in der Tasche. Sowieso möchten sich nicht alle Designer bei neuen Kreationen alltäglichen Sorgen unterordnen und ...

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Das Accessoire des Mannes. Seidenkrawatte „Ed“ von Lagerfeld

von Anna E-Mail

Vivienne Westwood brachte Marketingstrategen kürzlich zum Haareraufen: Kauft weniger, dafür qualitätvoller! So lautete ihre Vision in Zeiten der Krise. Solch Wagemut einer sehr erfolgreichen Designerin mit mehreren Labels und Nebenlinien, die ihre Produkte ja irgendwie ans Volk bringen muss, kann befremdlich klingen, oder gar als Anarcho-Talk in die Geschichte eingehen. Aber hat sie nicht Recht, die Punk-Lady? Was wir brauchen, sind schöne und qualitätvolle Kleider. Die Rechnung geht beispielsweise so: Drei Einkäufe bei Zara sparen und dafür einen bei Karl Lagerfeld tätigen. Wenn man nicht Baptiste Giabiconi heißt, bekommt man diese Krawatte nämlich nicht vom Meister geschenkt. Die Kröten – es sind gar nicht so viele für den zarten Streifen aus 100 Prozent Seide – muss Mann selbst hinlegen. Aber das sei dem Manne auch geraten, denn der Silberglanz ist nicht nur fashion-up-dated, sondern auch sehr elegant. Das Logo-Emblem ist oben unterhalb des Knotens eingestickt und sieht an dieser Stelle wie ein majestätisches Wappen aus. Die Breite von 6 Zentimetern ist ...

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Smarter Schuh einer Generation. Desert Boot zurück im Trend

von Anna E-Mail

Es trugen ihn schon die Väter. In den 1960ern und 1970ern. Wenn sie politisch waren, Studenten oder Musiker. Parker, Rollkragen, Jeans und diese Schuhe. Auf Demonstrationen in Berlin und München trugen ihn auch selbstbewusste Mädchen. Was zur damaligen Zeit ein Statement war, denn Unisex-Kleidung gab es noch nicht wirklich. Auf den Markt brachte ihn ...

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Das Comeback des Overalls. In Berlin und überall

von Anna E-Mail

Auch Berliner Labels wie Franzius und Adddress huldigen dem Overall seit einiger Zeit. Overalls hängen in den Schaufenstern der Berliner In-Läden im Bezirk Mitte sowie im Onlineshop stylserver.de, der vornehmlich Berliner Jungdesignerlabels verkauft. Den Overall gibt es seit mehr als 70 Jahren. Vom ursprünglichen Monteuranzug aus den USA wandelte er sich in den 1950ern zum weiblichen Hausanzug mit enger Capri- oder weiter „Türken“-hose. In den 1970ern wurde das Reinschlüpfen durch den Reißverschluss erleichtert. 1975 wurde er in den Olymp der Pariser Mode erhoben: Yves Saint Laurent machte ihn in verschiedenen Modefarben salonfähig und zum unschlagbaren Trend. Kleidungsstücke sind besonders schön, wenn sie sich nicht eindeutig einem Stil zuordnen lassen. Die Version des Overalls oder Jumpsuits von Yves Saint Laurent ist elegant und lässig zugleich. Er ist nicht gerade klassisch, geht aber ...

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Frühlingstrend vorgezogen. Leuchtende Strümpfe in dick

von Anna E-Mail

Wenn die Frühlingstrends in Magazinen und auf Plakatwänden erscheinen, ist es draußen kalt, und die Sehnsucht nach den neuen Sachen wird immer größer und größer. Passende Anlässe sind längst gefunden, die schönsten Begegnungen, wohlwollenden Blicke und warmen Verheißungen im Geiste ausgemalt, alles schon gekauft, nur das Wetter spielt nicht mit. Kalt weht der Wind und nass ist die Straße. Die Frühlingskleidung muss warten. Muss sie das? Nein. Vordenker und Vorreiter gibt es überall, in der Mode ganz besonders. Strümpfe in leuchtenden Farben zur Boyfriend-Cut-Jeans, zur schwarzen Hose oder zur eleganten Abendhose sind seit einigen Wochen der dernier cri. Und das übrigens nicht nur seit der Berliner Fashion Week. Beppe Modenese, der Vater der Mailänder Modenschauen, trägt zum dunklen Anzug schon immer rote Socken. Das italienische Modelabel Miu Miu hat mit den Weinbeer-farbenen ...

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