Unternehmensgründer des weltweit erfolgreichen amerikanischen Modelabels American Apparel ist Dov Charney. Der Kanadier startete 1997 als T-Shirt-Hersteller in Los Angeles, wo der Firmensitz bis heute geblieben ist.

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Los Angeles, CA 90021
USA

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Modelabel American Apparel

Unternehmensgründer des weltweit erfolgreichen amerikanischen Modelabels American Apparel ist Dov Charney. Der Kanadier startete 1997 als T-Shirt-Hersteller in Los Angeles, wo der Firmensitz bis heute geblieben ist.

Im Jahr 2000 stieß Charney bei einer Messe auf Tory J. Lowitz, genauer auf dessen Jacke. Lowitz wollte seine sich auflösende, einfache, graue Lieblingsjacke nacharbeiten. Daraus entstand eine Jacken-Kollektion. Gemeinsam mit einem Freund präsentierte er diese mit dem Namen VIKK auf der Messe, auf welcher Charney sie ursprünglich entdeckt hatte.

Vier Jahre später wurde Lowitz Chef der Designabteilung von American Apparel. Er überwacht die Vorschläge von 22 Mitarbeitern. Markenzeichen und wichtiger Erfolgsfaktor der Mode-Kette ist ihre Unternehmens-Ethik. Die Firma verzichtet auf die in der Textilbranche dominierende Billig-Produktion in Entwicklungsländern und stellt ihre Kleidung ausschließlich in den USA her. Die Beschäftigten erhalten einen Durchschnittslohn von zwölf Dollar, es gibt betriebliche Gesundheitsvorsorge und subventionierte Verpflegung.

Das Sortiment von American Apparel umfasst vor allem ?Basics?: einfache, einfarbige Baumwollkleidung. Seit einigen Jahren hat die Firma das Angebot erweitert und bietet nun auch Jeans, Kleider, Leggins und Accessoires - unter anderem für Hunde. Neue Produkte werden hauptsächlich dann eingeführt, wenn sich allgemein die Silhouette oder das Wetter ändern. Details wie Knöpfe, Zierleisten, Reißverschlüsse und Ähnliches,  bezeichnen die Macher als überflüssig. Das Designteam beschränkt sich auf die pure Form. Dadurch wird wenig Zeit für die Fertigung eines Teils benötigt, weswegen die Produktion in den USA verbleiben kann und gleichzeitig auch kostengünstig ausfällt.

Anders als die meisten Marken, richtet sich American Apparel nicht nach Saisons. Der einzige Rhythmus, dem die Designer folgen, ist der der Wetterlage. So wird abwechselnd für warmes oder kaltes Wetter entworfen. Dov Charney zufolge sollte man nicht künstlich etwas Neues kreieren, sondern seinen eigenen Ideen folgen. Entwerfen nach Lust und Laune. Dov Charney selbst macht Lifestyle-Aufnahmen für Werbung in Printmedien. Entscheidend für American-Apparel-Models ist, dass sie natürlich wirken und kein Make-up verwenden. Der eindeutige Sexappeal der Anzeigen wurde des Öfteren kritisiert. Viele Models sind Freunde oder Bekannte der Mitarbeiter aus der Produktion oder dem Verkauf.  

Stil
American Apparel ist berühmt für seine Basics in leuchtenden Farben aus Baumwolle und Jersey. Später wurden auch Neonfarben verwendet. Stoffarten sind weiterhin Materialien wie Denim oder Nylon.

Das Unternehmen entwirft die Stoffe selbst und entwickelt alle Schnitte in fünf Größen. Zu den T-Shirts kamen Strümpfe, Unterhosen, Schweiß- und Stirnbänder, Rucksäcke, Geldbeutel, Matchbeutel, Tragetaschen und Sonnenbrillen hinzu. Bestseller ist das T-Shirt 2001 aus Feinjersey und die Männerunterhose 4415 aus Feinripp. Diese wurde erst nach 150 Versuchen in ihrer jetzigen Form ins Sortiment übernommen.





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