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Modestile & Trends der letzten Dekaden - 20er bis 90er Jahre
Die 20er Jahre, 30er, 40er, 50er, 60er, 70er, 80er und 90er und ihre Modetstile. Was trug man in den letzten Jahrzehnten?
Wie veränderte sich die Mode von den 20ern bis in die heutige Zeit? Welche Kleidungsstücke waren für die jeweiligen Dekaden besonders markant, welche Modedesigner tonangebend? Wie beeinflussten Skandale, Filme und Ikonen die vorherrschende Mode? Alle wichtigen Eckdaten, Bewegungen und Einflüsse zu jedem Jahrzehnt!
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Die Mode der 20er +++ |
| Die Mode der 30er +++ |
| Die Mode der 50er +++ |
Die Mode der 60er +++ | Die Mode der 70er +++ | Die Mode der 80er +++ | ||
Die Mode der 90er +++ |
Jeder hat sofort die passenden Bilder im Kopf, wenn man an die Mode vergangener Dekaden denkt. Jedes Jahrzehnt hatte seinen eigenen Modestil mit hohem Wiedererkennungswert, der durch gesellschaftliche und politische Ereignisse geprägt wurde.
Die 20er Jahre, auch Golden Twenties genannt, sind von der Erholung nach den Kriegsjahren bestimmt. Die Damenmode ist von einer androgynen Silhouette geprägt, die Taille rutscht fast bis zu den Oberschenkeln und die Charlestonkleider mit Fransen, auch Flapper Dress genannt, sind in H-Linie geschnitten. Dazu schmückt man sich mit einer Federboa. Das glitzernde Stirnband betont den Bubikopf.
In den 30er Jahren werden die Zeiten härter und die Mode praktischer. Das Kostüm mit Schulterpolstern wird zur Uniform der 30er Jahre. Erstmals kommen Boleros auf und werden zur Marlenehose kombiniert. In der Männermode werden die Hosenträger vom Gürtel abgelöst und die Weste wird weg gelassen.
Die Mode der 50er Jahre bringt den Frauen nach den Kriegsjahren die Weiblichkeit zurück. Christian Dior kreiert den New Look, welcher sich durch eine extrem betonte Taille und einen weiten knielangen Rock mit Petticoat auszeichnet. Kostüme werden durch Schößchen und ausgestellte Röcke weiblicher. Nylonstrümpfe mit Naht kommen auf und sind sehr begehrt. Bei der Männermode geht nichts mehr ohne Hut und Perlonhemd.
In den 60er Jahren rückt die Jugend in den modischen Fokus. Die Mode zeigt sich androgyn und mädchenhaft. Mary Quant führt den Minirock ein, beliebt sind auch kurze Kleidchen in A-Linie. Die Muster im Op-Art-Stil sind wild und die Farben psychedelisch-bunt. Der Klein-Mädchen-Look wird durch flache Schuhe und Stiefel unterstützt. Die Männermode wird mit Pullovern und Poloshirts erstmals um legerere Kleidung ergänzt.
Die 70er Jahre stehen ganz im Zeichen von Hippie-Mode und Flower Power. Die Jugend engagiert sich politisch und protestiert gegen Krieg und Umweltverschmutzung. Bevorzugt werden Kleider mit Blumendruck und Peace-Zeichen getragen oder weite Tuniken mit Schlaghosen kombiniert. Der Folklorecharakter wird durch Selbstgestricktes unterstützt. Männer tragen meist Rollkragenpullover zu Cord-Schlaghosen.
Die 80er Jahre sind das Jahrzehnt der Schulterpolster. Durch sie wird die Silhouette in der Damenmode V-förmig. Sie werden selbst in Blusen und T-Shirts genäht. Dazu wird die Taille mit breiten Gürteln betont und Leggings sind ein großer Trend. Zu ihnen trägt man wild gemusterte Pullover und bunte Sneakers. Der Mann der 80er Jahre schmückt sich mit schmalen Lederkrawatten und Slippern zu Bundfaltenhosen.
Die Mode der 90er Jahre ist vor allem durch die aufkommende Techno-Musik beeinflusst. Zu synthetischen Beats trägt man synthetische Materialien in Neonfarben, zudem sind Plateauschuhe zu bauchfreien Tops ein Muss. Dagegen steht der Grunge-Look, der sich durch abgewetzte Flanellhemden und zerrissene Jeans auszeichnet.




































