Alle Modeklassiker im Überblick: Woher kommt der Overall? Welcher Modedesigner hat ihn entworfen? Wer hat ihn getragen? Woher haben er seinen Namen? Warum wurde der Overall zum Modeklassiker?

Modeklassiker & Stilikonen: Der Overall

Der Overall ++

Reinschlüpfen, hochziehen, fertig. Diesen Klassiker hat man schneller angezogen als sonst ein Kleidungsstück. Sein staubiges Arbeiterimage hat er inzwischen abgestreift und ist unser neues Allroundtalent für Freizeit und Abend: der Overall.


Modeklassiker Overall+ Herkunft +

Dieser schicke Einteiler hat seinen Weg aus der Arbeitsbekleidung in unsere Kleiderschränke gefunden. Ursprünglich diente der Overall Mechanikern und Tankwarten als Schutzanzug, welcher ihre Kleidung vor Schmutz schützen sollte. Zu dieser Zeit hatte das Kleidungsstück einen praktischen Sinn und war alles andere als modisch. Als Erfinder gelten Levi Strauss und Henry David Lee. Sie entwarfen diesen Einteiler, ursprünglich als praktischen Spielanzug für Kinder und Funktionsbekleidung für Arbeiter.

In den 70er Jahren schaffte der  sogenannte Jumpsuit den Sprung in die Modewelt.  Er wurde erstmals salonfähig, als man ihn auf den Laufstegen als unkomplizierten und modischen Einteiler präsentierte.
Anfang der 80er Jahre wurde der Overall zum beliebten Disco Outfit.  Zur Zeit der prägenden Tanzfilme wie Flash Dance und Dirty Dancing wurde der klassische Blaumann knalleng auf die Figur geschnitten, bekam weite Hosenbeine und wurde bunt eingefärbt. In diesem Look tanzten sowohl Frauen, als auch Männer zu Discoklängen von ABBA.
Mitte der 90er Jahre wurde der Overall von der klassischen Jeans Latzhose abgelöst.

Zu Anfang des neuen Jahrtausends verschwand der Overall eine Zeit lang völlig von der Bildfläche. Sein Revival erlebte der Einteiler vor allem im Sommer 2009, als zahlreiche Designer, wie Ralph LaurenStella Mc Cartney oder Strenesse, ihre Models in neu interpretierten Overalls über den Laufsteg schickten.


+ Charakteristika +

Der Klassiker besteht aus festen Materialien, wie Leinen oder Baumwolle und hat einen  klaren Schnitt in gedeckten Farben
Heute sind den modischen Variationen keine Grenzen mehr gesetzt. Der Overall begegnet uns inzwischen in allen möglichen Varianten und hat sich ordentlich herausgeputzt. Ob klassisch mit langem Bein, oder kurz als Bodysuit, im lässigen Jeansstoff oder edel aus Seide, mit Trägern, Schmucksteinen oder Stickereien verziert, in Schwarz oder bunt gemustert, mit Puffärmeln, oder doch mit Wasserfallausschnitt...
Der Allrounder bietet eine breite Vielfalt an Farb-und Schnittmustern und lässt nicht mehr viel vom ursprünglichen Arbeitsimage durchblicken.


+ Fazit +

Dieser Modeklassiker hat einen entscheidenden Vorteil. Er ist unglaublich praktisch. Passt diese Bluse zum Rock? Ist das T-Shirt nicht zu langweilig zur Jeans? Diese Fragen haben sich mit einem Schlag erledigt. Reinschlüpfen, Schuhe an und schon ist man perfekt angezogen. Der lässige Einteiler ist bequem und lässt unsere Sorgen über das ewige Kombinieren ganz schnell verschwinden.  Ein Allroundtalent mit unglaublich vielen Stylingmöglichkeiten.




 




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