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MBFW Berlin - Die Trends für Herbst/Winter 13/14 ++
Die Berliner Fashion Week ist vorbei und wir ziehen eine erste Trend-Bilanz. Auf diese Trends können wir uns für den kommenden Herbst/Winter jetzt schon einstellen.
Nachdem die wilden Tage der Berliner Fashion Week mit dem vergangenen Freitag offiziell beendet wurden, blieb ein wenig Zeit, sich einen Überblick über das Gesehene zu verschaffen. Die Schauen im Zelt, dem angeschlossenen Studio-Bereich und diversen Offsite-Locations sorgten dafür, dass sich uns eine Fülle von Eindrücken bot. Von gewohnt purem Minimalismus bei Hien Le, Perret Schaad und Michael Sontag, bis hin zum detailverliebtem Avantgarde-Schnörkel bei DFT-Gewinner Leandro Cano war alles vertreten. Dennoch kristallisierten sich vier Trends bereits klar heraus, die wir euch hier kurz vorstellen möchten.
Weiß, Weiß und nochmals Weiß
Wenn die Designer sich für den kommenden Winter auf eines einigen können, dann ist es eindeutig die Nichtfarbe Weiß. So eröffneten bei Schumacher gleich eine ganze Reihe von blütenweißen Looks die Schau. Bei Hien Le oder Vladimir Karaleev mischte sich dezentes Beige oder Off-White zu den tonigen Looks. Newcomer-Label Blaenk präsentierte uns eine wunderschöne Version eines fließenden Hosenanzuges in strahlendem Weiß. 
Worauf wir achten sollten bei diesem Trend? Das Spiel mit verschiedenen Texturen will gelernt sein. Also gerne beim Styling mit unterschiedlichen Stofflichkeiten experimentieren, z.B. Strick und Seide. Dennoch darauf achten, dass unterschiedliche Nuancen sich nicht beißen.
Kastige Blazermäntel
Egal in welcher Ausführung, Blazermäntel liefen auf der Fashion Week über so manchen Laufsteg. Immer dabei – ein korrektes Revers und ein kastiger Schnitt. Während HUGO und Dimitri uns eine Version in metallischem Grau präsentierten, spielten Barre Noire und Irina Schrotter mit optischen Unterteilungen und farbigen Kontrasten. Pures Understatement in dezentem Schwarz gab es bei Perret Schaad. 
Blaupause
Die Mustermania, die wir in den vergangenen Saisons erlebten, will auch jetzt noch kein Ende nehmen. Geradezu psychedelisch wirkten die Strukturen und Muster bei HUGO, Barre Noire oder Dimitri. Andere Labels wie Vladimir Karaleev überließen der Knallfarbe da lieber den alleinigen Auftritt und setzten sie ganz ohne Muster und ablenkende Details in Szene.
Betonte Schultern
Kaum ein Designer verzichtete in seiner Kollektion auf akzentuierte Schultern. Ob durch grafische Elemente, Einsätze oder Polster, Schultern wurden nach Herzenslust verbreitert, angehoben oder auf sonstige Weise markant in Szene gesetzt, wie hier bei C'est tout, Dimitri, HUGO oder Lala Berlin.



























